Zwei Finalspiele in zwei Tagen um den Aufstieg in die 1. Klasse Süd

2. Klasse Süd

Am langen Wochenende entscheidet sich, wer in die 1. Klasse Süd aufsteigt. Markt Neuhodis trifft dabei erst auf den SC Bad Tatzmannsdorf und dann auf Burgauberg. Ein Sieg reicht – egal wem.

Von Max Wiesler

Zwei Finalspiele in zwei Tagen um den Aufstieg in die 1. Klasse Süd

© Max

Bad Tatzmannsdorf – Markt Neuhodis; Donnerstag, 16.30 Uhr:Nach dem 2:2 in Burgauberg empfängt der SCT bereits am heutigen Donnerstag Markt Neuhodis. Für die Hodiser ist es das erste Match im Rahmen der Aufstiegs-Play-offs. Als Beobachter sah man im ersten Finalspiel ein rassiges Remis der beiden Kontrahenten, bei dem der SCT zwei Rote Karten schlucken musste. Qasim Mahmood und Daniel Herklotz sind so auf Tatzmannsdorfer Seite für das Spiel am Feiertag gesperrt. Ein Vorteil für Hodis? „Sicher kein Nachteil“, weiß Sektionsleiter Andreas Horvath, „aber trotzdem musst du das erst einmal packen. Offensiv haben sie nichts an Qualität eingebüßt, von dem her wird es richtig schwer.“ Die offensive Qualität sei auch das, was Tatzmannsdorf gefährlich mache, so Horvath. „Da müssen wir ungeheuer aufpassen.“

Fest steht vor dem Spiel jedenfalls: Wer gewinnt, ist fix in der 1. Klasse. Während die Hodiser am Samstag noch gegen Burgauberg eine Chance haben, muss der SCT nach dem Auftakt-X liefern. Trainer Joachim Postmann stimmt der Auftritt in Burgauberg optimistisch: „Wie sich die Burschen nach diesem Start reingehaut haben, war Wahnsinn. Wir werden jetzt auch gegen Hodis alles geben.“ Neben den Gesperrten sind aber auch Patrick Bürger und Dominik Rakdakovits fraglich, auf einen Einsatz der Stützen hofft man im SCT-Lager aber natürlich. Hodis ist komplett.

Markt Neuhodis – Burgauberg; Samstag, 17.30 Uhr:Sollte der ASK Markt Neuhodis am Donnerstag in Bad Tatzmannsdorf nicht als Sieger vom Platz gehen, gibt es am Samstag die zweite Chance. Mit einem dann folgenden Sieg gegen Burgauberg wäre man fix in der 1. Klasse. Das Duell ist der Abschluss der Aufstiegs-Play-offs und es könnte sich zu einem echten Endspiel entwickeln. Denn unabhängig vom Ausgang des ersten Duells kann auch der USV mit einem Dreier die Aufstiegsplätze erreichen.

Nach dem ersten Match gegen Bad Tatzmannsdorf ist im Lager der Elf von Philipp Hanfstingl aber eher Zurückhaltung angesagt. Zu sehr büßte man personell dabei ein. Mit Elvir Goli, Beni Posch und Patrick Hirschbeck werden dem USV drei Stützen gegen Hodis fix fehlen – ersterer ist Rot-gesperrt, Posch und Hirschbeck fassten denkbar ungünstig ihre fünften Saison-Gelben aus. „Die Vorzeichen stehen deshalb sehr schlecht“, so Pressesprecher Philipp Pusswald. Hoffnungsschimmer ist allerdings die Rückkehr vom zuletzt krank fehlenden Rok Gruskovnjak. Bei Neuhodis war zu Wochenbeginn alles fit – jedoch lag noch das Bad Tatzmannsdorf-Spiel dazwischen. Gegen Burgauberg will man ohnehin auf seine Heimstärke bauen. In der heurigen Saison verlor man zuhause nur ein Match.

Bisher gespielt: Burgauberg - Bad Tatzmannsdorf 2:2.

In den Aufstiegsspielen der 2. Klassen Süd spielen die drei Meister aus A, B und C jeweils einmal gegeneinander. Die Ergebnisse werden ins Tabellenformat übertragen - der Erste und der Zweite steigen in die 1. Klasse Süd auf.