ASK Marz: Bremsklötze im Startbereich

2. Liga Mitte

Der ASK Marz erlebt einen schwierigen Saisonstart. Nach konstanten Leistungen in den letzten Jahren und Platzierungen im vorderen Tabellendrittel der 2. Liga Mitte läuft die aktuelle Saison jedoch sehr holprig.

Von BVZ Redaktion

Marz-Torhüter Markus Lechner fiel gleich zu Saisonbeginn mit einer Knieverletzung aus. An seinem Ersatz, David Kornfehl, liegt es aber nicht. Im Gegenteil: Er bot in den vergangenen Wochen starke Leistungen.

Marz-Torhüter Markus Lechner fiel gleich zu Saisonbeginn mit einer Knieverletzung aus. An seinem Ersatz, David Kornfehl, liegt es aber nicht. Im Gegenteil: Er bot in den vergangenen Wochen starke Leistungen.

© Alfred Wagentristl

Mit nur vier Punkten aus den ersten sechs Runden steckt das Team früh im Tabellenkeller. Das Derby am Freitag gegen den SV 7023 ZSP wird damit vielleicht sogar richtungsweisend. Trainer Thomas Urbanek sieht die Gründe vor allem in der Offensive: „Ein echter Goalgetter fehlt bisher, wichtige Leistungsträger wie Ciprian Brata und Dardan Muji konnten leider nicht gleichwertig ersetzt werden.“

Dennoch will Urbanek die bisherigen Auftritte nicht schlechter reden, als sie waren. „Bis auf das 0:3 in Neutal am vergangenen Wochenende waren wir konkurrenzfähig“, so der Coach. Dort habe es aber laut dem Marz-Trainer enttäuschenderweise an Einsatz und Leidenschaft gemangelt. Ungeachtet der schwierigen Lage bleibt der ASK seinem im Sommer begonnenen Weg treu und setzt auf den eigenen Nachwuchs und auf Jugend.

In Neutal standen unter anderem Jonas Wisak, Bastian Haiden, Stefan Bruckner und Daniel Biribauer in der Startelf. Urbanek: „Sie sind allesamt 18 Jahre oder sogar jünger. Ich möchte unsere Talente auch schützen, fordere aber auch mehr Mut und Verantwortung auf dem Platz. Noch mehr natürlich von arrivierten Spielern, allen voran von unseren Legionären. Personell gibt es einen kleinen Lichtblick: Eigenbauspieler Nico Koller sammelte nach Verletzung wieder Einsatzminuten und sollte wieder Stabilität bringen. Der universell einsetzbare und auch torgefährliche Tobias Kornfehl, der ebenfalls aus dem eigenen Stall kommt, muss hingegen noch ungefähr drei Wochen pausieren. Das Derby gegen die Zemendorfer bietet nun die Chance, den missglückten Start abzuschütteln und neues Selbstvertrauen zu tanken. Ob daraus die erhoffte Trendwende wird, wird man auf dem Platz sehen.

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