Winden ist durch: Das große Zittern um den Klassenerhalt hat ein Ende

2. Liga Nord

Der FC Winden hatte es im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Liga Nord nicht mehr selbst in der Hand, sich zu retten. Man war am Samstag auf Schützenhilfe von Siegendorf und/oder Klingenbach abhängig. Denn die Gefahr von drei Absteigern in die 1. Klasse Nord war gegeben. Am Ende reichte es - und die Erleichterung war riesig.

Von Martin Plattensteiner

Banger Blick aufs Handy. Windens Co-Trainer Markus „Max“ Huszar verfolgte ständig den Live-Ticker der Partien in der Burgenlandliga.

Banger Blick aufs Handy. Windens Co-Trainer Markus „Max“ Huszar verfolgte ständig den Live-Ticker der Partien in der Burgenlandliga.

© Plattini

Zwei oder doch drei Absteiger aus der 2. Liga Nord in die 1. Klasse Nord? Diese Frage stand als große dunkle Wolke über dem Kampf um den Klassenerhalt. Der UFC Pama und der ASV Steinbrunn waren als Letzter und Vorletzter bereits fix im Keller, Winden (30 Punkte) und Illmitz (32 Punkte) kämpften im Fernduell darum, wer die Saison auf Platz 11 oder 12 abschließt. Platz 11 bedeutete: fixer Klassenerhalt. Platz 12 war der Schleudersitz, denn: Wenn aus der Burgenlandliga mit Siegendorf und Klingenbach zwei Teams aus dem Norden runterkommen würden, hätte der drittletzte Platz in der 2. Liga den Gang nach unten bedeutet.

Illmitz machte am Samstag in Deutsch Jahrndorf bald alles klar, führte nach 24 Minuten bereits mit 3:0 und hatte sich rasch aller Abstiegssorgen entledigt.

Ab diesem Moment war für Winden in Wimpassing klar, dass man auf Schützenhilfe aus der Burgenlandliga angewiesen war. Klingenbach schaffte es dann wirklich: Mit einem 3:1-Sieg gegen den SK Pama blieb man „über dem Strich“ - Klassenerhalt für Klingenbach. Da half sowohl Siegendorf der 4:1-Sieg in Halbturn genauso wenig wie Horitschon der 4:3-Erfolg über Kohfidisch. Und das bedeutete auch: Klassenerhalt für Winden.

Markus Huszar, Windens Assistenztrainer, verfolgte eher den Liveticker als die Partie, denn das Resultat gegen Wimpassing (am Ende verlor man 4:3) war „schon wurscht“. Nach dem Schlusspfiff war klar, dass man die Saison irgendwie noch über die Runden gebracht hatte.

„So etwas will ich nicht mehr erleben“, war auch Huszars Ansprache an das Team nach dem Spiel. „Alles andere als lustig“, gab auch Cheftrainer Marian Tomcak zu. Er verabschiedet die Spieler, die den Klub verlassen werden. Allen anderen versprachen Huszar und Tomcak, dass man in der neuen Meisterschaft wieder vorne dabei sein wird.

Dafür benötigt man aber Spielermaterial. Fix ist, dass Izudin „Izzy“ Madalovic (fehlte wegen Leistenproblemen) und Stürmer David Kondrlik nach Rust wechseln. Filip Kusalik geht wohl nach Hornstein. Die Routiniers Filip Balazi und Michael Speckl bleiben dem Klub aber erhalten.