Tabellenkeller: Der allerletzte Strohhalm

2. Liga Nord

Hoffen die Steinbrunner, dass es nur einen Absteiger gibt? Am Sonntag, 15.30 Uhr, kommt der UFC Pama. Da geht es schon um alles.

Von Martin Plattensteiner

Trainer Nico Milalkovits gibt auch weiterhin die Marschroute „nach vorne blicken“ aus.

Trainer Nico Milalkovits gibt auch weiterhin die Marschroute „nach vorne blicken“ aus.

© Plattini

In der Winterpause drei Viertel der Mannschaft ausgetauscht, vollen Mutes in die Rückrunde - doch bislang gab es für die Steinbrunner nur einen mickrigen Punkt (0:0 gegen Hornstein).

Auch in Gols hingen die Trauben für das abgeschlagene Tabellenschlusslicht zu hoch. Gut mitgespielt, kreativ im Aufbau, doch immer mit individuellen Patzern - das ist zu wenig, um von hinten wegzukommen.

In Steinbrunn klammert man sich an den wohl allerletzten Strohhalm. Sollte nur eine Mannschaft absteigen müssen, wäre man mit einem Sieg gegen Pama (Sonntag, 15.30 Uhr) quasi wieder im Rennen, Konkurrent UFC Pama „nur“ drei Punkte entfernt. Zudem hat man im September das direkte Duell (2:0) gewonnen.

Dass der vorletzte Platz für den Klassenerhalt reicht, davon geht Pama-Trainer Franz Schuster nicht aus. „Ich rechne auf jeden Fall mit mindestens zwei Absteigern“, so der Coach nach dem torlosen Remis gegen Andau. „Wir fahren aber nach Steinbrunn, um dort zu gewinnen.“

Moral und positive Einstellung hält Schuster weiterhin am Köcheln. Denn die Personalsituation macht es dem Coach alles andere als leicht. Peter Gallus, der im Sommer seine Karriere beenden wird, kommt immer noch nicht auf die Beine. Heimkehrer Adam Zsak, der im Winter trotz Verletzung geholt wurde, ist wieder angeschlagen. Und David Bodo sitzt noch zwei weitere Partien seiner Rot-Sperre ab.

„Favorit sind wir gegen keine Mannschaft“, so Schuster mit der nötigen Portion Zweck-Optimismus. „Wir arbeiten von Woche zu Woche hart weiter und schauen dann, was für uns herauskommt.“