Abstiegskampf in der 2. Liga Süd: Fünf Teams stecken hinten fest
2. Liga Süd
Der Titelkampf in der 2. Liga Süd hat es in sich. Aber auch der Abstiegskampf sorgt für Spannung. Nach dem Herbst kämpfen gleich fünf Teams um den Klassenerhalt. Den Zwölften und den Tabellenletzten aus Neuberg trennen nur drei Pünktchen.
Bad Tatzmannsdorf (hier: Ivan Cecura) steht auf dem 14. Tabellenplatz.
© BVZ
Die Hinrunde in der 2. Liga Süd sorgte für Spannung und Furore. Aber nicht nur an der Tabellenspitze, auch am Tabellenende. Nach den 15 Hinrunden-Spielen stehen fünf Teams Kopf an Kopf in der „Roten Zone“, getrennt nur durch drei Punkte.
Heißes Feld, große Pläne
Das Feld führt der UFC Markt Allhau an. Die Mannschaft von Neo-Trainer Klaus Guger holte in der Hinrunde 14 Punkte – zu wenig für die Ansprüche. Immerhin: Klaus Guger konnte dem Team frischen Wind einhauchen. Im ersten Spiel seiner Amtszeit gab es gleich einen 3:0-Heimsieg gegen Olbendorf, es folgte noch ein 1:1-Unentschieden gegen Unterschützen. Gegen Stegersbach und Schlaining zog man den Kürzeren. Im Winter möchten sich die Allhauer verstärken, „noch gibt es aber nichts zu vermelden“, hält sich Pressesprecher Ewald Musser „noch“ bedeckt. Punktgleich mit seiner Mannschaft steht der SV Güssing auf dem 13. Platz. Mit gleich zwei Trainerwechseln versuchten die Bezirkshauptstädter im Herbst das Ruder rumzureißen. Der letzte funktionierte: Karlheinz Mittendrein hauchte dem Team neuen Schwung ein und holte noch wichtige Punkte. Transfers wird es im Winter aber wohl trotzdem brauchen.
In den direkten Duellen hat Rotenturm die Nase vorne
Gleich dahinter: der SC Bad Tatzmannsdorf, der mit Anlaufschwierigkeiten in die neue Saison startete. Die Problemzone war oft die Defensive, mit 49 Gegentoren hat man die schlechteste Abwehr der Liga. Ein Punkt, an dem Spielertrainer Patrick Bürger in der Vorbereitung arbeiten will. „Dann ist im Frühjahr definitiv mehr drinnen“, ist sich der Ex-Mattersburg-Profi sicher. Das Ende der Tabelle bilden Rotenturm und Neuberg. Die Rotenturmer halten wie Bad Tatzmannsdorf bei 13 Punkten. Sieben davon holte man in den direkten Duellen – Top-Wert! Dahiner folgen Markt Allhau (7), Bad Tatzmannsdorf (6), Güssing (5) und Neuberg (3). Auch in Rotenturm sind die Pläne groß, in den nächsten Tagen/Wochen soll sich am Transfermarkt etwas tun. Genauso in Neuberg: Der Ex-Regionalligist beendete die Hinrunde mit nur elf Punkten und hat in den direkten Duellen die schlechteste Bilanz aller fünf Mannschaften.
So viel ist klar: Der Abstiegskampf wird im Frühjahr spannender denn je, beginnt aber schon jetzt – mit der Transferzeit.