Rudersdorfer Chance lebt

2. Liga Süd

Der Traditionsverein schaffte mit zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen wieder den Anschluss an die Konkurrenz. Nun folgen drei Duelle, die entscheidend sein werden.

Von Patrick Bauer

Auf geht´s! Danijel Vincelj (r.) und Rudersdorf holten zuletzt vier wichtige Punkte.

Auf geht´s! Danijel Vincelj (r.) und Rudersdorf holten zuletzt vier wichtige Punkte.

© Martin Ivansich

Für den letztjährigen Burgenlandliga-Absteiger aus Rudersdorf war es bis dato keine einfache Saison. Im vergangenen Sommer verließen mit Fabian Wonisch, Denis Svaljek oder Sebastian Kracher einige wichtige Kicker den Verein und der Umbruch verlief nicht wie gewünscht. Mit dem letzten Platz zum Hinrundenende folgte quasi gleich ein erneuter Kader-Austausch und mit neuem Personal wollte man den zweiten Abstieg in Folge verhindern. Und die Chance lebt nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen gegen zwei Liga-Top-Teams wieder. Bei der Gemeinde Tobaj schaffte man beim 4:2 den ersten Sieg in der Amtszeit vom im Winter geholten Neo-Chefcoach Sandor Preisinger und nur wenige Tage später holte man in Eberau beim 1:1-Remis einen Zähler. Der lässt die ganze USV-Sportfamilie wieder hoffen, auch wenn man weiß, dass es weiter extrem schwer wird, oben zu bleiben. „Natürlich tun die vier Punkte gut“, sagte der Sportliche Leiter Martin Salber und schoss nach: „Viele hatten damit ja gar nicht mehr gerechnet. Passiert ist aber noch nichts, wir sind immer noch Letzter, auch wenn man sagen muss, dass die Hoffnung jetzt wieder lebt.“

Das hängt auch mit den kommenden Gegnern zusammen, denn erst empfängt man Großpetersdorf zum direkten Duell, ehe es zum Nachtragsderby nach Kukmirn geht. Den intensiven Dreierpack komplettiert dann das Auswärtsspiel in Güssing. Dabei möchte man aber einen Schritt nach dem anderen gehen. So zählt jetzt erst ein Heimsieg gegen Großpetersdorf am Freitag. Der muss auch her, wenn man seine Chance weiter wahren will. „Das ist ein ganz wichtiges Spiel, das wir gewinnen müssen. Ich hoffe, dass jetzt ein Ruck durch die Elf gegangen ist“, so Salber.