SV Heiligenkreuz: Änderungen vor dem Neustart

2. Liga Süd

Beim SV Heiligenkreuz wird im Sommer einiges passieren, auch wenn man seinen Kader durchaus für gut aufgestellt sieht, braucht es auch einige Verstärkungen.

Von Patrick Bauer

Neue Wege. Während es Jan Willgruber nach dem HSV-Abstieg sehr wahrscheinlich ins steirische Sinabelkirchen zieht, müssen Markus Jost und seine Vorstandskollegen am richtigen Kader basteln.

Neue Wege. Während es Jan Willgruber nach dem HSV-Abstieg sehr wahrscheinlich ins steirische Sinabelkirchen zieht, müssen Markus Jost und seine Vorstandskollegen am richtigen Kader basteln.

© Bauer

Die Tage nach dem Abstieg aus der 2. Liga Süd waren für den SV Heiligenkreuz keine einfachen – und letztendlich dennoch sehr produktiv. Rückblende: In der Vorwoche stieg der HSV nach über zehn Jahren nach einer 0:1-Niederlage beim späteren Meister aus Jennersdorf zurück in die 1. Klasse Süd ab. Dabei lag man vor dem letzten Spieltag noch zwei Zähler vor dem einzig verbliebenen Konkurrenten aus Kukmirn. Weil dieser aber sein Heimspiel gegen Rotenturm mit 4:0 gewann und die Heiligenkreuzer im Gegenzug eben in der südlichsten Bezirkshauptstadt verloren, ging es für die Elf von Trainerlegende Karl Philipp sportlich wieder runter. Vor allem die Kicker, aber auch die direkt involvierten Verantwortlichen waren angesichts dieser Tatsache schwer getroffen. Das merkte man an den Reaktionen nach Schlusspfiff, die von bitteren Tränen, bis Konsternation alles beinhalteten. Lange dauerte die Tristesse aber nicht, denn schon am nächsten Tag kündigte Obmann-Stellvertreter Markus Jost einen Angriff auf den Wiederaufstieg, der in dieser Klasse zwar schwer, aber sicher auch nicht unmöglich ist, an.

Ein paar schmerzhafte Abgänge gibt es dabei schon, da sich etwa Offensiv-Allrounder Jan Willgruber dem SV Sinabelkirchen anschließen wird. Dort war er schon im vergangenen Sommer ein personelles Thema, ehe Willgruber diesen Weg nun gehen wird. Ebenfalls verabschiedet wurde Innenverteidiger Elias Neubauer. Der junge Mann hatte im vergangenen Jahr mit einer Kreuzbandverletzung zu kämpfen, kam dann eindrucksvoll zurück und empfahl sich so für ein Engagement beim SC Pinkafeld. Auch der zweite „Eli“ verlässt den HSV: Elias Fabsits geht nämlich zurück zum SV Heiligenbrunn. Offen bleiben die Legionärspositionen, bei denen durchaus auch Bewegung reinkommen könnte. Als ersten Zugang gewann man Franco Petroczi vom Nachbarn aus Wallendorf für sich. Apropos SpG Wallendorf- Mogersdorf: Mit den Nachbarn wurde zuletzt auch über eine Spielgemeinschaft diskutiert, die aber nicht zustandekam.

Von der SpG Wallendorf meinte indes... dazu: „.“

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