Harter Kampf ums Leiberl in Olbendorf

2. Liga Süd

Auch wenn in der Vorbereitung nicht alles Eitel Wonne war, blickt man in Olbendorf der Rückrunde optimistisch entgegen.

Von Patrick Bauer

Neues Jahr, neues Glück? Der SV Olbendorf mit David Radostits will sich im Abstiegskampf behaupten.

Neues Jahr, neues Glück? Der SV Olbendorf mit David Radostits will sich im Abstiegskampf behaupten.

© BVZ

Es geht wieder ans Eingemachte: Am kommenden Wochenende startet die Rückrunde der 2. Liga Süd und neben dem immer prickelnden Aufstiegskampf sorgt natürlich die jährliche Abstiegsfrage für ganz besondere Brisanz. Mittendrin sind in diesem Jahr mit Rudersdorf, Stegersbach, Großpetersdorf oder auch Neuberg viele Größen des südburgenländischen Amateurfußballs und auch den SV Olbendorf kann man in diese Riege einordnen. Der ehemalige Landesligist hatte in der Hinrunde vor allem mit offensiven Problemen zu kämpfen und diese offenbarten sich auch beim abschließenden Testspiel gegen St. Michael erneut. Dabei gewann man zwar mit 3:2, ließ aber viel zu viel liegen, wie auch Sektionsleiter Dietmar Graf bemängelte: „Wir haben echt gut begonnen, nach knapp 20 Minuten aber wieder in den Gemütlichkeits-Modus geschaltet. Das hat uns schon ein bisschen gestört und auch die Chancenverwertung muss in der Meisterschaft besser sein.“

Da wartet mit dem ASK Rotenturm gleich ein echter Gradmesser, ehe dann der Auswärtsgang nach Markt Allhau und das Heimspiel gegen Stegersbach warten. „Rotenturm wird für uns gleich eine Schnittpartie, da dann ein paar Knaller auf uns warten“, so Graf, der anfügte. „Wir müssen offensiv unsere Chancen nutzen.“ Die Vorbereitung verlief nicht immer ganz nach Wunsch, wie der Sektionsleiter erklärte: „Es war nicht einfach, auch weil wir mit Rene Mahlknecht einen neuen Trainer hatten, der eine neue Taktik und neue Philosophie mitbrachte und wir auch drei, vier Neuzugänge integrieren mussten. Klar ist aber auch, dass der Kampf ums Leiberl voll entfacht ist. Jetzt müssen wir es nur noch auf die Wiese bringen.“