Rechnitz will „in die Top-drei“

2. Liga Süd

Der SV Rechnitz musste die Spitze nach dem 1:3 in Mühlgraben ziehen lassen. Ein großes Ziel für das restliche Frühjahr bleibt aber weiter bestehen.

Von Patrick Bauer

Peter Gergö und der SV Rechnitz peilen einen Stockerlplatz an.

Peter Gergö und der SV Rechnitz peilen einen Stockerlplatz an.

© BVZ

Rechnitz – Eberau; Freitag, 19.30 Uhr. Zwei Niederlagen hatte der Rechnitzer Traditionsverein in den letzten beiden Runden zu verdauen. Erst hieß es bei der Gemeinde Tobaj 1:4, ehe man dann in Mühlgraben mit 1:3 verlor. So wird der Meister- und Aufstiegskampf ohne die Elf von Joachim Parapatits vonstatten gehen. Der Abstand zur Spitze ist mittlerweile zu groß. Aus Rechnitzer Sicht ist das schade, denn prinzipiell hätte man das durchaus in seinem fußballerischen Repertoire gehabt, aber die Leistungen waren über die gesamte Saison gesehen zu unkonstant. „Wir fahren Slalom, während die anderen Vereine Abfahrt fahren“, sagte Obmann Harald Füzi und meinte damit, dass man es lapidar gesagt, zu schön spielen wolle, während bei anderen der Endzweck im Vordergrund stehe. Und dennoch hat man weiter hohe Ziele, wie das SVR-Oberhaupt der BVZ verriet: „Wir wollen in die Top drei.“

Als erster Gradmesser hat man da gleich den SV Eberau zu Gast. Die schätzt man als sehr starken Konkurrenten ein, auch wenn Füzi eine Kampfansage mit einem leichten Augenzwinkern an die SVE-Elf von Christoph Herics schickte: „Am Freitagabend nehmen wir mit einem Heimsieg die Eberauer aus dem Titelrennen!“