Nach Niederlage gegen Rotenturm: Rudersdorfer Abstieg fix?

2. Liga Süd

Für den USV Rudersdorf gibt es nach dem 1:3 gegen Rotenturm mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit den zweiten Abstieg in Folge. Der Auftrag ist klar: Neuaufbau!

Von Patrick Bauer

Es geht wohl noch eine Liga runter. Danijel Vincelj und Rudersdorf haben kaum mehr Klassenerhalts-Chancen.

Es geht wohl noch eine Liga runter. Danijel Vincelj und Rudersdorf haben kaum mehr Klassenerhalts-Chancen.

© Martin Ivansich

Das Wochenende startete für den USV eigentlich perfekt. So verlor erst der direkte Konkurrent aus Olbendorf in Mühlgraben mit 0:2, ehe der SV Großpetersdorf gegen Markt Allhau spät noch den 1:1-Ausgleich kassierte. Die Hoffnung lebte für den ehemaligen Regionalligisten so wieder, um dem Abstiegskampf mit einem etwaigen Heimsieg eine Wende zu geben und wieder ranzurücken. „Wir hatten natürlich die Hoffnung auf diese Chance“, sagte der Sportliche Leiter Martin Salber und fügte an: „Wir hätten aus den letzten fünf Spielen wohl auch ebenso viele Siege benötigt.“ Schon beim ersten Aufeinandertreffen war diese Rechnung obsolet: Trotz 1:0-Führung verlor man gegen die Rotenturmer noch mit 1:3 und der Glaube an das Unmögliche schwand. „Jetzt ist es vorbei“, so Salber.

Es war ein echtes Seuchenjahr für den Burgenlandliga-Absteiger. Dabei startete man mit einem 5:1 gegen Aufsteiger Unterschützen fulminant in die Saison, um dann nur kürzere Zwischensprints einzulegen. Mit Patrick Steiner, Michael Strobl-Halper und Sandor Preisinger versuchten sich drei Trainer an einer Trendwende und zudem wurde auch am Legionärssektor erst im Sommer und dann auch im Winter munter durchgewechselt. Es reichte nicht, vor allem auch, weil man im Frühjahr einige Chancen ausließ. Salber: „Wir haben in Güssing verloren und gegen Oberdorf zuhause nur ein X geholt. Wir haben es sicher nicht gegen Rotenturm verspielt, sondern es waren die Spiele, in denen wir unter Druck standen.“

Nun gilt es für den USV, ein Team für die 1. Klasse zu formen. Dort warten nämlich, sofern nichts komplett verrücktes mehr passiert, mit den Derbys gegen Deutsch Kaltenbrunn und Heiligenkreuz gleich einige Lafnitztal-Kracher.