2. Liga Süd-Wochenende: Viel Regen und wenige Spiele!
2. Liga Süd
Nur zwei der acht 2. Liga-Partien konnten über das Wochenende regulär abgehalten werden. Der Rest fiel dem Wetter zum Opfer. So siegte einzig Rechnitz gegen Stegersbach mit 3:1, während der SV Olbendorf zuhause gegen Heiligenbrunn „nur“ ein 0:0 holte.
Kein Sieger im Abstiegsgipfel. Der SV Heiligenbrunn mit Manuel Marcec (l.) wahrte in Olbendorf (r., Kapitän Robert Tuider) beim 0:0 die Mini-Chance auf den 2. Liga-Klassenerhalt. Einfach wird der aber so oder so nicht und eigentlich hätte es der SVH-Tross einen Sieg benötigt.
© Max Wiesler, Max Wiesler
OLBENDORF - HEILIGENBRUNN 0:0.Der SV Olbendorf verpasste am Samstagnachmittag eine Chance, sich etwas vom ASK Jabing abzusetzen. Der drittvorletzte Platz ist insofern wichtig, da es in der 2. Liga Süd drei Absteiger geben könnte. Im Umkehrschluss war es auch für Heiligenbrunn eine der letzten Möglichkeiten, noch einmal nach oben ran zu rücken, aber weil die Gäste ohne die beiden Stammspieler Admir Vikic und Boris Vurusic antreten mussten, nahm man den Zähler mit. „Es war keine berauschende Begegnung“, resümierte Olbendorfs Sportlicher Leiter Ronald Jallitsch und schoss nach: „Das Niveau war schwach.“ Am Platz lag das nicht, dieser war, anders als an vielen südlichen Orten, super zu bespielen. „Der war schwer in Ordnung“, meinte Jallitsch weiter und fand Zustimmung bei seinem Pendant, Thomas Kedl, vom SV Heiligenbrunn: „Eigentlich hat man gar nichts bemerkt. Der war super.“ Anders als das Spiel, das sich keinen Sieger verdient hatte. Die Hausherren waren den drei Punkten zwar generell etwas näher, hatten in den Schlussminuten bei einem Stangenschuss der Gäste aber auch Glück. „Zumindest nicht verloren“, war so das Credo von Jallitsch und seinem SVO-Tross, während Kedl wie folgt resümierte: „Schade, weil wir durchaus drei Punkte mitnehmen hätten können.“
STATISTIK:
SV OLBENDORF - SV HEILIGENBRUNN 0:0.-
Reserve: abgesagt.
SR: Yüksel Akar (O: gut/H: sehr gut).- Olbendorf, 200.
Olbendorf: Halilovic; Trenker, Krsic, Glatz, Haadl; Plank, Faszl; Holper, Tuider (65. Cakarun), Handel Mazetti (72. Heschl); Batori-Toth (58. Hitrec).
Heiligenbrunn: Hamr; Strobl(63. Jost), Marcel Stettner, Marcec, Szabo; Gröller, Adamic; Nemeth, Herceg (58. Martin Pal), Humar; Kedl.
RECHNITZ - STEGERSBACH 3:1. Wieder oben dran ist der SV Rechnitz, dessen Wiese am Samstag gut zu bespielen war. „Unser Platz hat den Regen dringend benötigt“, meinte SVR-Obmann Harald Füzi mit einem Augenzwinkern, denn während beinahe alle Konkurrenten ihre Spiele absagen mussten, ging das Spiel in Rechnitz problemlos über die Bühne. Und es entwickelte sich auch eine gute Begegnung mit zwei Teams auf Augenhöhe. Die Hausherren diktierten die Anfangsphase und gingen auch durch Robin Gollerits in Führung. Nach und nach wurde Stegersbach aber immer besser und Lukas Faulend erzielte den verdienten Ausgleich. In dieser Phase hätte der SVS auch in Führung gehen können, aber bis zur Pause blieb es beim Remis. Nach Seitenwechsel schafften es die Hausherren, sich zu befreien und ein Traumtor von Florian Kurtz ebnete den Weg zum Heimsieg. „So einen Treffer sieht man nicht einmal in der Deutschen Bundesliga“, staunte auch Füzi und schoss nach: „Für mich geht der Sieg in Ordnung.“ Dem pflichtete auch Gäste-Trainer Manfred Petrus bei: „Sie hatten doch etwas mehr vom Spiel. Wir hätten sicher einen Punkt mitnehmen können, aber es geht auch so in Ordnung.“ Den Schlusspunkt setzte dann Christoph Dorner in Minute 90.
STATISTIK:
SV SPEEDARENA RECHNITZ - SV GOLF- & THERMENREGION STEGERSBACH 3:1 (1:1).-
Torfolge: 1:0 (9.) Gollerits, 1:1 (22.) Faulend, 2:1 (67.) Kurtz, 3:1 (90.) Dorner.
Reserve:5:2 (Karoly 2, Kaiser, Mandl, David Habetler; Eugen Strobl, Kleinschuster).
SR:Fatih Tekeli (R: sehr gut/S: kein Kommentar).- Speedarena, 130.
Rechnitz: Cividino; Resetar(74. Simon), Valkovszki, Nimac, Pfahnl; Gollerits, Kurtz, Bernd Brunner (55. Werderitsch); Bolla, Pergel, Szanto(66. Dorner).
Stegersbach: Slukic; Jautz-Lackner, Kalamar, Fritz, Oswald; Berzkovics (82. Zsifkovits), Mad; Jovicic, Faulend, Poandl; Vass.
EBERAU - JENNERSDORF abgesagt.Bis zum Sonntag versuchte man in Eberau alles, musste das Verfolgerduell dann aber doch absagen. „Das Wasser ging einfach nicht weg“, sagte Sektionsleiter Andi Gutleben und ergänzte: „Man hätte nicht spielen können.“ Nachgeholt wird das Spiel schon am kommenden Dienstag um 19 Uhr. Darauf einigten sich beide Vereine zu Wochenbeginn.
GROSSPETERSDORF - GRAFENSCHACHEN abgesagt.Freitag nicht und Samstag auch nicht: Der SVG konnte das Heimspiel gegen Grafenschachen nicht über die Bühne bringen. „Keine Chance“, so Obmann Harald Schneller. Nachgeholt wird die Begegnung schon am kommenden Dienstagabend um 19.30 Uhr. Schneller: „Wir haben uns mit den Grafenschachenern schnell auf diesen Termin einigen können.“
JABING - NEUBERG abgesagt. Kein Training am Freitag, kein Spiel am Wochenende: In Jabing war früh klar, dass nichts gehen würde. Trainer Marc Seper: „Es sah von Freitag weg nicht gut aus. Für uns ist das alles nicht optimal, denn wir haben jetzt drei Spiele in wenigen Tagen.“ Der Nachtragstermin ist hierbei ebenfalls der 1. Mai.
SCHLAINING - HEILIGENKREUZ abgesagt. „Bei uns stand überall das Wasser“, sagte Schlaining-Sektionsleiter Ernst Simon und meinte die Absage gegen den HSV. Er schoss nach: „Es war unmöglich.“ Gespielt wird nun, wie fast überall, am 1. Mai.
ROTENTURM - MÜHLGRABEN abgesagt.„Wir haben alles versucht“, sagte Rotenturm-Obmann Roman Takacs – vergeblich, denn gegen Mühlgraben konnte nicht gekickt werden. So wird dieses Spitzenspiel am 1. Mai nachgetragen werden.
EDELSERPENTIN - KUKMIRN abgesagt.Null Chance auch in Stuben. Edelserpentin-Obmann Konrad Renner dazu: „Am Sonntag ging der Platz dann erst so richtig auf. Es war unmöglich.“ Nun geht es für die SpG und den Aufsteiger am 1. Mai um wichtige Punkte.
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