Günter Kovacs hält nun auch Sprechstunden in den Kliniken Güssing und Kittsee ab.
100 Jahre Weltspartag: Banken im Neusiedler Bezirk feierten mit
31. Oktober
Zum 100. Weltspartag luden viele Banken im Bezirk Neusiedl am See ihre Kundinnen und Kunden zu kleinen Feiern ein. Trotz veränderter Anlagegewohnheiten bleibt das Sparen in Österreich ein fester Bestandteil der Finanzkultur. Der Blick in die Region zeigt, dass der Weltspartag weiterhin ein Tag der Begegnung ist.
Raiffeisenbank Neusiedl am See: Petra Schwartz, Alfred Moser, Landesrat a.D. Paul Rittsteuer, Gerald Klein, Susanne Mieselberger, Christian Dachs, Wagersreiter Michael und Markus Haider
© Birgit Böhm-Ritter
Begegnungen in den Banken des Bezirks
Die BVZ besuchte zum Jubiläum mehrere Banken im Bezirk Neusiedl am See. Viele Institute nutzten den Anlass, um mit ihren Kundinnen und Kunden ins Gespräch zu kommen, boten ein Glas Wein an und verteilten kleine Geschenke. Der Tag diente weniger der Werbung als dem persönlichen Austausch und zeigte, dass das Vertrauen in die regionalen Banken nach wie vor groß ist.
„Die Spargewohnheiten der Kundinnen und Kunden haben sich weiterentwickelt“, erklärt Christoph Nyikos, Geschäftsstellen-Leiter der Volksbank in Neusiedl am See. „Extrem risikoreiche Anlageformen sind zwar selten, aber dass Österreicher nur auf das klassische Sparbuch setzen, gehört der Vergangenheit an.“
Vom Sparkassenkongress zum Weltspartag
Ins Leben gerufen wurde der Weltspartag auf dem ersten internationalen Sparkassenkongress im Oktober 1924 in Mailand. Vertreterinnen und Vertreter aus 29 Ländern, darunter auch Österreich, beschlossen damals, das Sparen stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken. Vor allem Arbeiter und die Mittelschicht sollten lernen, verantwortungsvoll mit Geld umzugehen und ein kleines Vermögen aufzubauen.
Zum ersten Mal gefeiert wurde der Weltspartag am 30. Oktober 1925. In Österreich erlebte er seine Hochphase in den 1970er-Jahren. Kinder freuten sich über kleine Geschenke, Erwachsene über Beratung und Zinsen. Während der Tag in vielen anderen Ländern in Vergessenheit geraten ist, wird er hierzulande bis heute von Banken beworben und gepflegt.
Sparerinnen und Sparer bleiben ihrem Geld treu
Auch wenn zwischen 2008 und 2022 die Zinsen niedrig waren, blieb das Sparen in Österreich beliebt. Laut Studien ist das klassische Sparkonto in allen Altersgruppen nach wie vor die wichtigste Form der Geldanlage. Dennoch investieren immer mehr Menschen zusätzlich in Aktien, Fonds, Gold oder Kryptowährungen. Die steigende wirtschaftliche Unsicherheit führt zudem dazu, dass wieder mehr Geld zur Seite gelegt wird.