Masken, Polonaise und Partysongs: 72 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen feierten den Maturaball des Neusiedler Gymnasiums in der Arena 7111 in Parndorf.
Das sind laut Greenpeace die schlimmsten Betonwüsten des Landes
9 Plätze, 9 Betonschätze
Während die ORF-Sendung „9 Plätze, 9 Schätze“ die Schönheit Österreichs vom Neusiedler See bis zum Bodensee ins Rampenlicht rückt, will Greenpeace mit „Österreichs 9 Betonschätze“ unnötige oder ausufernde Bodenversiegelung aufzeigen. Wo liegt der unnötigste Betonschatz des Landes?
Ein Einkaufszentrum, ein Kindergarten und ein seit Jahren leerstehender Supermarkt - das sind laut Greenpeace die drei schlimmsten Betonwüsten im Burgenland.
© Fotos: Greenpeace; Collage: BVZ
Greenpeace will von den Österreichern auch heuer wieder wissen, wo in den neun Bundesländern die unnötigsten „asphaltierten Plätze, überdimensionierten Betonwüsten und trostlosen Parkplätze“ zu finden sind. Dazu bittet die NGO zur Stimmabgaben für die schlimmsten Betonsünden in den neun Bundesländern. Die Abstimmung läuft noch bis 26. August.
Die wohl eher unglücklichen Gewinner der Abstimmung und des Fachjury-Votings werden am 9. und 10. September im Rahmen der Ausstellung “BODENLOS” in der Kunsthalle Exnergasse in Wien präsentiert.
Das sind die „Top“ 3 im Burgenland
EKO Oberwart

© Greenpeace, (c)Mitja Kobal
1984 Entstand das Einkaufszentrum Oberwart alias EKO am Areal des ehemaligen Sportclub-Platzes. Das ehemalige Vorzeigeprojekt ist es heute eher im negativen Sinne Vorbild. Mit etwa 2.200 Quadratmetern versiegelter Parkfläche handelt es sich beim EKO-Parkplatz um die größte kaum genutzte Parkfläche der drei burgenländischen Kandidaten - denn viel ist dort heute nicht mehr los.
„Das Einkaufszentrum steht heute fast vollständig leer – nur sehr wenige Geschäfte sind noch geöffnet. Die riesigen versiegelten Parkflächen werden folglich kaum noch genutzt“, begründet die Naturschutzorganisation die Nominierung.
Auch die BVZ hat sich unlängst mit dem EKO beschäftigt:
Ehemalige Zielpunkt-Filiale in Hornstein

© Greenpeace, (c)Mitja Kobal
Seit der Pleite der Diskonter-Kette Zielpunkt vor rund acht Jahren steht die ehemalige Zielpunkt-Filiale am Ortsrand von Hornstein leer. Zwischenzeitlich war ein Hotelprojekt im Gespräch, die Pläne hierfür verliefen aber im Sand. Seither ist die etwa 2.000 Quadratmeter große versiegelte Fläche - exklusiv der eigentlichen Filiale! - eine ziemlich unnütze Asphaltwüste.
„Ein typisches Beispiel für brachliegende Infrastruktur mitten im Siedlungsraum“, formuliert es Greenpeace.
Kindergarten Stadtschlaining

© Greenpeace, (c)Mitja Kobal
Das kommunale Projekte Vorbildwirkung haben sollen, hat man bei Planung und Bau des Kindergartens in Stadtschlaining scheinbar nicht bedacht. Mit rund 1.200 Quadratmetern versiegelter Fläche ist der Kindergarten nahe der Friedensburg Schlaining zwar die flächenmäßig kleinste Betonlandschaft der rot-goldenen Kandidaten. Dafür fällt das Urteil von Greenpeace fast am vernichtendsten aus.
„Der Vorplatz des Kindergartens und der angrenzenden Schule ist vollständig versiegelt und weist keinerlei Begrünung oder Beschattung auf – ein hitzeanfälliger, lebloser Ort, der jedoch täglich von Kindern, Eltern und Pädagog:innen genutzt wird“, verpasst Greenpeace den Verantwortlichen einen Satz heiße Ohren - so wie es der gänzlich unbegrünte Platz es an heißen Sommertagen wohl mit den Kindergartenkindern macht.