Bei der Spg. Kaisersdorf/Sankt Martin ist man zurzeit hellauf begeistert. Sowohl am als auch neben dem Platz läuft es mehr als zufriedenstellend.
Apetlon: Der Fluch ist gebrochen
1. Klasse nord
Der SC Apetlon feierte in Podersdorf einen historischen 2:0-Auswärtssieg - erstmals seit über 16 Jahren .
Fabio Haider (re.) erzielte das zwischenzeitlich 1:0 für den SCA.
© Marco Haider
Lange mussten die Apetloner auf diesen Moment warten. Sehr lange. Am Wochenende gelang dem SC Apetlon mit einem 2:0-Erfolg beim UFC Podersdorf der erste Auswärtssieg gegen die Seedörfler seit über 16 Jahren. Zuletzt konnten die Blau-Gelben am 12. Juni 2010 in Podersdorf jubeln – damals mit einem 3:2-Erfolg. Seitdem blieb der UFC für den SCA auswärts förmlich unbezwingbar. „Damals waren die meisten Spieler von uns zwar schon auf der Welt, aber noch nicht einmal im Kindergarten“, schmunzelte Apetlon-Obmann Josef Koppi nach dem Erfolg und gratulierte seiner Mannschaft nochmals zum historischen Sieg. Dabei war die Partie keineswegs eine gewöhnliche Begegnung. Das Spiel entwickelte sich zu einem hitzigen Duell, in dem es immer wieder strittige Entscheidungen und Diskussionen gab. Die Apetloner ließen sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Über die gesamte Spielzeit gesehen präsentierte sich der SCA als die bessere Mannschaft und belohnte sich schließlich mit zwei Treffern und drei wichtigen Punkten.
Bittere Nachrichten am Morgen des Spieltages
Noch am Morgen des Spieltages musste Trainer Clemens Mahr zwei kurzfristige Ausfälle verkraften. Sowohl Sandor Vagi als auch Nico Reich mussten krankheitsbedingt passen und standen dem Coach nicht zur Verfügung. Mahr musste seine Startformation daher kurzfristig verändern. Für Vagi rückte Niklas Weinzettl in die Anfangself, Leon Achs bekam für Reich die Chance, im Mittelfeld von Beginn an Gas zu geben. Beide Youngsters spielten eine tolle Partie, doch vor allem Achs wusste diese Gelegenheit zu nutzen. Mit seinem Treffer, hoher Laufbereitschaft und großem Einsatz drängte sich der junge Mittelfeldspieler für weitere Startelfeinsätze auf. Insgesamt zeigte der SCA, dass die Mannschaft auch kurzfristige Rückschläge kompensieren kann und breit aufgestellt ist. „Sportlich haben wir gezeigt, dass wir ins obere Tabellendrittel gehören. Besonders schön ist, dass das Team immer mehr zusammenwächst“, zeigte sich Mahr nach dem Erfolg zufrieden.
Für die Apetloner war der Sieg damit gleich aus mehreren Gründen wichtig. Neben dem Ende der langen Durststrecke in Podersdorf konnten die Blau-Gelben ihr Punktekonto weiter aufstocken und sich im oberen Tabellendrittel festsetzen. Nun soll in Apetlon vor eigenem Publikum nachgelegt werden. Mit dem SC Breitenbrunn (Sonntag, 15:30 Uhr) wartet allerdings keine leichte Aufgabe. „Ich hoffe, dass wir dann wieder vollzählig sind. Wir wollen unser Punkteziel von 18 Punkten für die Hinrunde fixieren. Das wären so viele wie in der gesamten letzten Saison“, blickte Mahr voraus. Gleichzeitig weiß der Trainer um die Qualität des kommenden Gegners: „Breitenbrunn wird kein einfacher Gegner, aber das sind wir auch nicht.“