Aufwendige Ursachensuche nach Brand von 200 Bootsgaragen in Rust

Brandermittlungen

Nach dem Brand von mehr als 200 Bootsgaragen in der Ruster Bucht am Neusiedler See in der vergangenen Woche laufen derzeit weiterhin Ermittlungen zur Brandursache.

Von BVZ Redaktion APA

Am Morgen des 15. Oktober wurde das Ausmaß der Verwüstung sichtbar.

Am Morgen des 15. Oktober wurde das Ausmaß der Verwüstung sichtbar.

© FF Rust

Diese gestalten sich schwierig, weil eingestürzte Gebäude und die unmittelbare Nähe zum Wasser das Gelände schwer zugänglich machen, erläuterte ein Sprecher der Landespolizeidirektion Burgenland am Dienstag auf APA-Anfrage.

Die betroffene Fläche, auf der Spuren gesichert werden müssen, sei außerdem relativ groß. Die umfangreichen Ermittlungen könnten deshalb noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Neben der Arbeit an Ort und Stelle wurden zuletzt auch Drohnenbilder ausgewertet.

Das Feuer war in der Nacht auf vergangenen Donnerstag ausgebrochen und hatte 14 Feuerwehren mit rund 300 Mitgliedern gefordert (die BVZ berichtete). Im Neusiedler See wurde eine Ölsperre errichtet, um zu verhindern, dass sich Schutt und Verunreinigungen im Gewässer ausbreiten. Auch Proben zur Untersuchung der Wasserqualität wurden entnommen. Der Sachschaden dürfte groß sein. Nach der Schadensuntersuchung soll das Areal geräumt und wieder aufgebaut werden.

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Aufwendige Ursachensuche nach Brand von 200 Bootsgaragen in Rust

© APA/Högerl

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