Die Arbeitsgemeinschaft der Bäuerinnen lud zum Familienwandertag nach Neckenmarkt ein.
Bau von Burgenlands erstem stationären Hospiz auf der Zielgeraden
LOKALAUGENSCHEIN
Bis Jahresende soll die neue Einrichtung neben dem Pflegewohnheim Haus St. Peter und der Klinik Oberpullendorf fertiggestellt sein.
Ewald Schlaffer, Projektleiter Soziale Dienste Burgenland GmbH, Soziallandesrat Leonhard Schneemann, Pflegedienstleiterin Katharina Gartner, Bernhard Luef, Heimleiter des Pflegewohnhauses Oberpullendorf – St. Peter und Andreas Predl, Geschäftsführer Burgenländische Pflegeheim Betriebs-GmbH vor dem zukünftigen Hospiz.
© Michaela Grabner
Dann werden zehn Einzelzimmer zur Verfügung stehen. Bei einem Baustellenbesuch anlässlich des Internationalen Hospiz- und Palliativtags verschaffte sich Landesrat Leonhard Schneemann einen Überblick über den aktuellen Baufortschritt. „Hier geht es nicht in erster Linie um Betten oder Quadratmeter, sondern um Menschlichkeit, Würde, Nähe und Respekt. Wir wollen, dass Menschen im Burgenland in keiner Lebensphase allein gelassen werden – auch dann nicht, wenn eine Betreuung zu Hause nicht mehr möglich ist. Dieses Hospiz schließt eine wichtige Lücke in unserer Hospiz- und Palliativversorgung und ergänzt die bereits bestehenden mobilen Angebote im ganzen Land. Damit schaffen wir einen Ort, an dem schwerkranke Menschen bis zuletzt würdevoll und bestmöglich begleitet werden können“, so Schneemann.
Das stationäre Hospiz wird schwerkranken und sterbenden Menschen einen Ort der Geborgenheit bieten, wenn eine Versorgung zu Hause nicht mehr möglich ist. Vorgesehen sind zehn Einzelzimmer, von denen jedes über einen eigenen Balkon verfügt, wo man auch mit dem Bett hinausfahren kann. Für Angehörige steht in jedem Zimmer ein Schlafsessel zur Verfügung. Herzstück des Hauses wird ein Therapieraum mit direktem Zugang zu Garten und Sonnenterrasse. Bei der Gestaltung des Hauses wird nämlich besonderer Wert darauf gelegt, für die Bewohner:innen Behaglichkeit zu schaffen und sich optisch ganz klar vom Flair eines Krankenhauses abzusetzen. Dennoch steht ein multiprofessionelles Team mit rund 25 Voll- und Teilzeitbeschäftigten zur Verfügung.
© Michaela Grabner
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