Bei der Spg. Kaisersdorf/Sankt Martin ist man zurzeit hellauf begeistert. Sowohl am als auch neben dem Platz läuft es mehr als zufriedenstellend.
Der USC Pilgersdorf möchte auch in Forchtenstein auf Sieg spielen
2. LIGA Mitte
Am Wochenende stehen spannende Duelle von vermeintlichen Abstiegskandidaten auf dem Programm. Der SV Forchtenstein empfängt Max Buchners USC Pilgersdorf.
Für Pilgersdorf-Trainer Max Buchner ist das Spiel in Forchtenstein eigenen Aussagen nach das „Spiel des Jahres“.
© Martin Ivansich
„Wir werden auch in Forchtenstein nicht mit vollen Hosen in das Spiel gehen. Wenn möglich, wollen wir natürlich drei Punkte mit nach Hause nehmen“, gibt sich Pilgersdorf-Trainer Markus Buchner vor dem Duell mit den „Burgherren“ kämpferisch. Es ist nicht irgendein Spiel für den USC-Coach: „Ich habe dem SV Forchtenstein viel zu verdanken. Ich habe dort als Co-Trainer und Trainer mitgearbeitet. Dazu ist Ronny Spuller wie ein Bruder für mich, aber natürlich hat es diese Woche ausnahmsweise keinen Kontakt gegeben, und den wird es vermutlich auch die 90 Minuten nicht geben. Es geht für beide Teams um sehr viel, wenn man auf die Tabelle schaut. Sie haben jetzt einen kleinen Lauf mit den Siegen gegen den SV 7023 ZSP und überraschenderweise auch in Schattendorf. Sie sind eine kompakte Mannschaft und haben einiges an Erfahrung in der Mannschaft. Aber auch unsere Ergebnisse in den letzten Wochen können sich sehen lassen. Mit Lockenhaus, Draßburg und Horitschon waren es durchwegs Kontrahenten, die vorne in der Tabelle dabei waren. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir etwas mitnehmen können. Auswärts haben wir uns bisher leider ein bisschen schwerer getan, aber wir wollen auf Sieg spielen. Wir wollen baldmöglichst den Anschluss ans Mittelfeld schaffen. Es wäre schön, wenn wir einmal ohne Druck spielen könnten.“ Markus Schlögl wird aufgrund eines Bänderrisses im Sprunggelenk ausfallen, ansonsten kommen die Gäste komplett nach Forchtenstein.
„Ein dritter Sieg in Folge wäre natürlich schön“
Der SV Forchtenstein setzte nach dem überraschenden 4:0-Heimsieg gegen den SV 7023 ZSP mit dem 4:1-Auswärtssieg in Schattendorf das nächste Ausrufezeichen. Trainer Ronny Spuller: „Ein dritter Sieg in Folge wäre natürlich großartig. Ich weiß gar nicht, wann das zuletzt vorgekommen ist. Dass es kein Spaziergang wird, liegt auf der Hand. Pilgersdorf hat mehr Druck und wird alles reinhauen müssen, somit ist klar, was uns erwartet. Sie werden über den Kampf kommen, und da müssen unsere Burschen dagegenhalten. Kadertechnisch gibt es zwar das eine oder andere Fragezeichen, aber wir sind gut besetzt. Selbstvertrauen sollte vorhanden sein, das war schon sehr in Ordnung, was wir zuletzt gezeigt haben. Auch mit dem Unentschieden gegen Horitschon am Wochenende hat Pilgersdorf gezeigt, dass mehr in ihnen steckt, als der Tabellenplatz aussagt. Ich glaube, dass es ein sehr interessantes, intensives Spiel wird.“ Sohnemann Ronny Spuller wird nach längerer Verletzungspause wieder zur Verfügung stehen.