Die Parndorfer Hürden sind ein Titelaspirant und die eigene Effizienz

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Parndorf ist derzeit auf der Effizienz-Suche, die ausgerechnet gegen das Top-Team des Wiener Sport-Clubs beendet werden soll.

Von Martin Ivansich

Die Parndorfer Hürden sind ein Titelaspirant und die eigene Effizienz

© Martin Ivansich

Parndorf – Wiener Sport-Club; Freitag, 19 Uhr. Trotz der 0:1-Niederlage im Derby gegen Mattersburg konnte der SC/ESV Parndorf spielerisch überzeugen. Gegen den Tabellendritten Wiener Sport-Club soll nun vor allem eines besser werden: die Effizienz vor dem Tor.

So kurios es klingt: Mit der Leistung im Pappelstadion in Mattersburg war man in Parndorf durchaus zufrieden. Rund 70 Prozent Ballbesitz sprechen eine klare Sprache, am Ende stand allerdings trotzdem eine 0:1-Niederlage. „Daran müssen wir arbeiten. Die letzte Konsequenz ist es, die uns bei beiden Derbys, auch in Oberwart, Punkte gekostet hat“, analysiert Trainer Paul Hafner.

Am offensiv ausgerichteten Spielstil will Parndorf grundsätzlich dennoch festhalten. Viel Offensiv-Power soll auch künftig das Rezept sein. Gleichzeitig möchte Hafner seine Mannschaft noch variabler sehen. „Vielleicht auch einmal mit einer etwas defensiveren Variante Punkte zu holen“, nennt der Trainer eine mögliche Alternative. Dass dieser Ansatz funktionieren kann, zeigte sich etwa beim Sieg gegen den FavAC. Gegen den Wiener Sport-Club wartet nun allerdings eine besonders schwierige Aufgabe. Die Wiener liegen auf Rang drei und haben deutlich ambitioniertere Ziele. „Das wird eine ordentliche Aufgabe. Jeder muss an seine Grenze gehen und wir müssen eben effektiv sein“, weiß Hafner.

Personell kann Parndorf dabei beinahe aus dem Vollen schöpfen. Julian Pointner befindet sich nach seiner Verletzung auf dem Weg zum Comeback, für einen Einsatz gegen den Sport-Club kommt die Partie aber noch zu früh. Vorsicht ist zudem bei Timo Schmelzer und Christian Bubalovic angesagt. Beide halten bei vier Gelben Karten und wären bei einer weiteren Verwarnung gesperrt.