Die Reiterinnen und Reiter des Ländlichen Reit- und Fahrvereins Althof Frauenkirchen holten beim Finale der Schulpferdetrophy in Kottingbrunn zahlreiche Spitzenplätze. Besonders erfolgreich waren Manuel Koloszar und Lucy Wagner, die gemeinsam den Mannschaftsbewerb im Springen gewannen.
Doppelte Nullrunde für die Eisenstadt Dragonz
Burgenland Sport
Die Eisenstadt Dragonz mussten sich am Wochenende Tabellenführer Traiskirchen Lions und den zweitplatzierten Gmunden Swans beugen.
Austen Awosika (r.) ist nach seiner Knieverletzung wieder fit und meldete sich gleich mit zwei starken Leistungen zurück.
© Basketball Austria / M.Pröll
Am Wochenende wurde die Tabelle der Basketball Superliga ordentlich durcheinander gewirbelt. Die Oberwart Gunners fanden zurück auf die Siegerstraße, Meister Kapfenberg zeigte nach der schweren Verletzung von MVP-Kandidat Zaccheus Darko-Kelly erstmals Schwächen und die Eisenstadt Dragonz unterlagen gleich zweimal innerhalb von drei Tagen. Beide Gegner sind nun nach sechs bzw. sieben Runden noch immer ungeschlagen.
Am Samstag mussten die Burgenländer auswärts in der Höhle der Löwen antreten. In Traiskirchen war der Drops eigentlich bereits in Hälfte eins gelutscht. Die Drachen mussten früh einem Rückstand von 13 Punkten hinterherlaufen. „Die Rebounds haben uns das Genick gebrochen“, ärgert sich Eisenstadts Headcoach Edgar Nubiola: „Sie haben 17 Offensiv-Rebounds geholt und wir haben ihnen 16 Rebounds geschenkt.“ Die Starting Five bekam noch dazu herzhaft wenig Unterstützung von der Bank: gerade einmal auf fünf Punkte kamen die fünf Wechselspieler gemeinsam.
Eisenstadt Dragonz Headcoach Edgar Nubiola.
© Peter Wagentristl
Traiskirchen war in jeder einzelnen Metrik überlegen, Eisenstadt traf nur 37 Prozent der Würfe. Die Löwen kamen zwar auch nur auf eine Trefferquote von 40 Prozent, nahmen aber deutlich mehr davon. Unterm Strich steht nun eine verdiente 83:69-Niederlage gegen Traiskirchener, die sich zunehemend als Top-Favoriten auf den Titel etablieren.
Lichtblick aus Eisenstädter Sicht war dabei, dass Austen Awosika mit 21 Punkten und 8 Rebounds nach der Verletzungspause wieder zu Topform auflief.
Schwäne verspeisten Drachen
Am Nationalfeiertag gab die Leistung ebenfalls eher Anlass die Fahnen auf Halbmast zu setzen. Beim Wiedersehen mit dem Eisenstädter Ex-Drachen Dogus Demirel – der in der Heimat gleich mit sechs Punkten in sechs Minuten ins Match startete – lief es ähnlich unrund wie zuvor in Traiskirchen. Die Gäste startete druckvoller in die Begegnung und verteidigten ihre Führung solide, auch wenn sie gegen Ende noch etwas schrumpfte. Der 79:86-Sieg für die Oberösterreicher entspricht dennoch dem Spielverlauf.
Der Eisenstädter Dogus Demirel (l.) im Dress der Gmunden Swans. Er kam gegen die Dragonz mit Andrew Orr (r.) auf 10 Punkte.
© Basketbal Austria / M. Pröll
Die Statistik zeigt Licht und Schatten: So fand Luas Hahn seine Form im zweiten Match nach dem Bänderriss wieder und meldete sich mit 16 Punkten in 18 Minuten zurück. Dabei traf er auch drei Dreier – so viel wie alle seine Teamkollegen gemeinsam. Vor allem Rashun Williams, sonst eigentlich ein treffsicherer Sniper, enttäuschte mit nur einem Treffer bei acht Versuchen. Andrew Orr hält nach 13 Rebounds nun bei einem Double-Double-Durchschnitt (15,5 Punkte und 10 Rebounds).
Das Urteil des katalanischen Coaches fällt jedenfalls wenig erfreut aus: „Mit 24 Prozent Trefferquote vom Dreier und 57 Prozent bei Freiwürfen ist es unmöglich, ein Match zu gewinnen.“ Dagegen freut sich Nubiola, dass seine Truppe nun wieder vollzählig und in Topform ist, was für die nächsten Runden zuversichtlich stimmt.
Allerheiligen bei den Flyers
Am 1. November geht es für die Dragonz auswärts gegen die Flyers Wels gleich wieder gegen starke Oberösterreicher – wenngleich Kapitän von Fintel und seine Jungs schon glanzvollere Zeiten in der Superliga erlebt haben. Nach sechs Matches halten sie bei nur zwei Siegen. Die Dragonz werden alles daran setzen, nach zwei Niederlagen in Serie wieder in Schwung zu kommen und gehen in der etwas ungewohnten Favoritenrolle in die Begegnung.
Auf die leichte Schulter wollen sie das Match jedenfalls nicht nehmen: „Wir müssen sie am offenen Feld unter Kontrolle halten, in solchen Situtation können sie wirklich gefährlich werden. In der Offensive müssen wir nicht die ersten, sondern die besten Würfen nehmen und sie auch verwandeln“, so Nubiola mit Verweis auf die zuletzt durchwachsene Wurfleistung. Tip-off ist zu Allerheiligen um 15:30 Uhr in Wels.