Ein Star, eine Weltpremiere, vier Tage „Klang“ auf Burg Schlaining

Klangherbst startet

Der „KLANGherbst“ auf Burg Schlaining bringt Philipp Hochmair, Musik, Kabarett und einen Blick auf jüdische Kultur: Bis Sonntag gastieren hochkarätige Künstlerinnen und Künstler auf der Friedensburg.

author Von Wolfgang Millendorfer

Philipp Hochmair auf Burg Schlaining. Der Salzburger „Jedermann“ mag das Südburgenland und kommt heute Abend wieder.

Philipp Hochmair auf Burg Schlaining. Der Salzburger „Jedermann“ mag das Südburgenland und kommt heute Abend wieder.

© Lexi

Und es geht gleich mit der besagten Weltpremiere los: Zum Auftakt präsentieren Philipp Hochmair und das Streichquartett Sonare Linz heute, am 5. November (19 Uhr), „Aus dem Leben eines Taugenichts“ nach Joseph von Eichendorff. Salzburgs „Jedermann“-Star hat Burg Schlaining zu einer seiner liebsten Locations gemacht: Hochmair tritt heuer schon zum dritten Mal in der Friedensburg auf.

Die Burg steht beim Klangherbst bis 8. November unter dem Titel „Zwischen Tönen und Tradition“ außerdem im Zeichen jüdischer Kultur. Ein besonderer Schwerpunkt liegt am 6. November auf dem Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome. Unter dem Titel „Lied der Welt“ verbindet das Ensemble Viva La Classica Musik von verfolgten Komponisten mit Beiträgen zur Erinnerungskultur und einem Appell für Frieden und Versöh- nung.

Das Ebsemble Viva la Classica ist am Freitag auf der Friedensburg zu hören.

Das Ebsemble Viva la Classica ist am Freitag auf der Friedensburg zu hören.

© Moritz Schell

Am Samstag darf gelacht werden: „Klein Wien am Pruth“ führt in die Welt des jüdischen Kabaretts. Mit dabei sind unter anderem Georg Wacks und die Vienna Clarinet Connection. Den Schlusspunkt setzt am Sonntag (ab 16 Uhr) der Wiener Jüdische Chor. Dass mit dem Programm die titelgebenden „Brücken in die Gegenwart“ geschlagen werden, betonen sowohl Kulturbetriebe-Geschäftsführerin Claudia Priber als auch Intendant Gerhard Krammer.

Karten und Infos online auf www.klangfestival.at

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