Bei der Spg. Kaisersdorf/Sankt Martin ist man zurzeit hellauf begeistert. Sowohl am als auch neben dem Platz läuft es mehr als zufriedenstellend.
Großhöflein: Reißleine nach Talfahrt
2. Klasse nord
Nach anderthalb Jahren ist für Christian Neckamm beim FC Großhöflein Schluss.
Zukünftig wird Christian Neckamm in Großhöflein ausschließlich die U14 betreuen.
© alban
Nach einer bitteren Niederlagenserie im Herbst und dem unaufhaltsamen Absturz in den Tabellenkeller haben der FC Großhöflein und Christian Neckamm die Konsequenzen gezogen und gehen ab sofort getrennte Wege.
Die nackten Zahlen der letzten Wochen sprechen eine deutliche Sprache: Mit nur vier Punkten aus acht absolvierten Spielen rangiert Großhöflein aktuell auf dem enttäuschenden vorletzten Tabellenplatz. Die sportliche Misere gipfelte zuletzt am 3. Oktober in einer klaren 0:3-Pleite im direkten Kellerduell gegen den UFC Schützen. Zuvor hatte die Mannschaft bereits deftige Klatschen gegen Oggau (1:5), St. Georgen (0:5) und Eisenstadt (1:7) kassieren müssen. Für Neckamm war der Punkt für einen sauberen Schnitt gekommen: „Im Grunde haben einige Dinge für beide Seiten nicht mehr ganz harmoniert. Für mich hätte es auch nur mehr Sinn gemacht, mit einer klaren Struktur fortzusetzen“, erklärte er die Trennung.
Obwohl der Ex-Coach auf eine insgesamt „spannende Zeit mit vielen jungen Spielern“ zurückblickt und betont, dass das Frühjahr „sportlich viel Spaß gemacht“ habe, benennt er die Ursachen für den Absturz im Herbst schonungslos. Einerseits beklagt er extremes Verletzungspech: „Leider sind mit Niebauer und DeZordo die wichtigsten Spieler in der neuen Saison früh ausgefallen.“ Andererseits nimmt er jedoch auch den restlichen Kader massiv in die Pflicht: „Andere konnten sich nicht immer zu einer professionelleren Einstellung hinreißen lassen – so fehlt am Ende des Tages auch der sportliche Erfolg im Herbst.“
Ganz kehrt Neckamm dem Verein allerdings nicht den Rücken: Aus Verbundenheit zu den Nachwuchsspielern bleibt er dem FC Großhöflein weiterhin als U14-Trainer erhalten. Die Kampfmannschaft haben laut Neckamm für den Moment „zwei Leute aus dem Umfeld des Vereins“ übernommen.