Heiße Spiele stehen an - vorne und hinten

1. Klasse Süd

Ganz vorne und ganz hinten warten in Runde 11 der 1. Klasse Süd heiße Duelle. Im Spiel Minihof gegen Güssing darf ein Team fix jubeln.

Von Max Wiesler

Tim Jelenko (am Ball) ist nach dem 3:0 im Derby schon wieder gefordet, jetzt in Bad Tatzmannsdorf.

Tim Jelenko (am Ball) ist nach dem 3:0 im Derby schon wieder gefordet, jetzt in Bad Tatzmannsdorf.

© BVZ

Zwei Mannschaften in der Liga haben noch null Punkte: Güssing und Minihof Liebau. Für beide Teams ist es eine ganz schwierige Saison. Den Güssingern wanderten vor Saisonstart einige Spieler ab, in den letzten Wochen präsentierte sich die Mannschaft aber gar nicht so schlecht.

In den Heimspielen gegen die Topteams Loipersdorf und Bad Tatzmannsdorf konnte man den Schaden in Grenzen halten, verlor gegen die Kurstädter nur 1:2 und gegen Leader Loipersdorf - immerhin die stärkste Offensive der Liga - 0:1.

Die Minihofer müssen sich Woche für Woche höher geschlagen geben. Dreimal kassierte man zuhause bereits je neun Gegentore, am Wochenende setzte es ein 0:8-Debakel gegen Riedlingsdorf. 64 Gegentore in nur zehn Spielen sprechen eine klare Sprache. Doch jetzt hofft man auf die ersten Punkte der neuen Saison, am Samstag um 15:30 Uhr steigt in Minihof Liebau das Kellerduell zwischen dem Letzten und Vorletzten gegen Güssing.

Die Gäste sind nach den letzten Ergebnissen etwas höher einzuschätzen, müssen aber zwei Spieler vorgeben: Julian Gröller und Endre Sütö flogen im Heimspiel gegen Loipersdorf vom Platz und fehlen entsprechend am kommenden Wochenende.

Topspiel heißt Bad Tatzmannsdorf gegen Rudersdorf

Auf der anderen Seite der Tabelle wird es auch spannend: Der SC Bad Tatzmannsdorf (3.) empfängt im Topspiel den USV Rudersdorf (4.). Sowohl die Kurstädter als auch Rudersdorf tanken Selbstvertrauen. „Wir haben in Sankt Martin 3:1 gewonnen. Die erste Halbzeit war spielerisch super von uns, nach der Pause haben wir uns auf die Defensivarbeit konzentriert und so gut wie nichts zugelassen“, so Trainer Patrick Bürger, der mit der Leistung beim Auswärtssieg zufrieden war.

Rudersdorf konnte am Sonntagvormittag zuhause drei ganz wichtige Punkte im Derby gegen Deutsch-Kaltenbrunn holen, mit 3:0 gewinnen. Erfreulich aus Sicht der Rudersdorfer war das zu Null und die Tatsache, dass man auch vor Heimpublikum glänzen kann. Bisher gab es die „großen“ Saisonsiege nur auswärts.

Spannende Aufgaben haben Loipersdorf (1.) und Heiligenkreuz (2.) vor sich: Loipersdorf empfängt Sankt Martin an der Raab, Heiligenkreuz muss auswärts ran - nämlich im prestigeträchtigen Derby gegen Deutsch-Kaltenbrunn.