Am Mittwoch sind weitreichende Lockerungen der Schutzmaßnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche (MKS) in Österreich in Kraft getreten.
Seuchenteppiche abgebaut MKS-Maßnahmen in Österreich gelockert
Am Mittwoch sind weitreichende Lockerungen der Schutzmaßnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche (MKS) in Österreich in Kraft getreten.
Nach wochenlangen Schutzmaßnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche (MKS) hat das Gesundheitsministerium am Dienstag eine schrittweise Lockerung der Vorgaben angekündigt. In einer Sitzung mit Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern, Behörden, Wissenschaft und Einsatzorganisationen wurde festgestellt, dass die Einschleppung der Seuche nach Österreich verhindert werden konnte. Die epidemiologische Lage gilt als stabil, wie es in einer Aussendung hieß.
Die kleinen Grenzübergänge im Osten Österreichs, die Anfang April aufgrund des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche (MKS) in der Slowakei und in Ungarn geschlossen wurden, sind ab kommendem Mittwoch, 0.00 Uhr, wieder befahrbar.
Die kleinen Grenzübergänge im Osten Österreichs, die Anfang April aufgrund des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche (MKS) in der Slowakei und in Ungarn geschlossen wurden, sind ab kommendem Mittwoch, 0.00 Uhr, wieder befahrbar. Das teilte die burgenländische Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (Grüne) am Montag mit.
Die Maßnahmen zum Schutz vor der Maul- und Klauenseuche (MKS) enden mit 20. Mai.
Ungarn hat am Donnerstag einen fünften Fall der Maul- und Klauenseuche (MKS) gemeldet. Die Tiere des betroffenen Betriebs seien noch in der Nacht auf Freitag getötet worden. Es handelt sich dabei um einen Milchkuhbetrieb mit 874 Tieren in Rábapordányi - etwa eine Autostunde östlich von Oberpullendorf. Das Burgenland habe sofort Kontakt mit den ungarischen Behörden aufgenommen, teilte das Landesmedienservice mit.
Aufgrund der Bedrohung durch die Maul- und Klauenseuche (MKS) haben Gesundheits-, Innen- und Finanzministerium zu Ostern Maßnahmen entlang der Ostgrenze - insbesondere entlang der Grenze zu Ungarn und der Slowakei - angekündigt. Polizei und Zoll werden hier verstärkt kontrollieren. Der Fokus liegt auf dem Rückreiseverkehr, Tiertransporten sowie möglichen illegalen Einfuhren von tierischen Erzeugnissen. Ebenso gelten neue Regelungen für Tierhalter und Transportunternehmen.
Die Verordnung des Gesundheitsministeriums, mit der die Importbeschränkungen gegen die Maul- und Klauenseuche (MKS) dem EU-Recht angepasst wurden, sorgt weiterhin für Kritik.
Die Grenzkontrollen zu Tschechien und der Slowakei sind am Dienstag um weitere sechs Monate verlängert worden.
Das Bundesheer kümmert sich seit Montagnachmittag an zwei Grenzübergängen in Niederösterreich um Desinfektionsmaßnahmen wegen des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche (MKS) in der Slowakei und Ungarn.
An den Grenzübergängen in Niederösterreich und dem Burgenland zu Ungarn und der Slowakei ist es am Samstag im Reiseverkehr aufgrund der Maßnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche (MKS) zu kleineren Verzögerungen gekommen.
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) hat in einem Interview mit der APA vor einer erhöhten Ausbreitungsgefahr der Maul- und Klauenseuche (MKS) zu Ostern gewarnt. "Gerade rund um Ostern steigt das Risiko, dass die Maul- und Klauenseuche eingeschleppt wird", so Totschnig. Rückreisen aus den betroffenen Ländern nach Österreich, erhöhte Reiseaktivität aufgrund von Urlauben oder Ostermärkte mit Produkten unbekannter Herkunft - all dies könne zur Verbreitung beitragen.
Im Burgenland und in Niederösterreich sind bisher keine Fälle der Maul- und Klauenseuche (MKS) aufgetreten.
Die Grenzkontrollen aufgrund der Maul- und Klauenseuche (MKS) haben Montagfrüh zu Staus und langen Wartezeiten an der burgenländischen Grenze geführt. Bis zu eine Stunde warteten die Pendler auf die Einreise aus Ungarn.
Bis Sonntagmittag ist weiterhin kein Fall der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Österreich aufgetaucht. Das berichtete Nina Sorger vom burgenländischen Landeskrisenstab auf APA-Anfrage. Die voll ausgerollten Grenzkontrollen und Maßnahmen zur Bekämpfung der Krankheit würden von den Verkehrsteilnehmern mit Verständnis angenommen. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) machte sich beim Grenzübergang Berg bei Hainburg (Bez. Bruck an der Leitha) ein Bild von der Situation.
Aufgrund des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche (MKS) in der Slowakei und in Ungarn sind mit Mitternacht 24 kleine Grenzübergänge im Burgenland und in Niederösterreich geschlossen worden. Die Lage war am Samstagvormittag ruhig, ergab eine APA-Anfrage, Staus wurden keine erwartet.
Für den Fall eines Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Österreich kann das Bundesheer die Gesundheitsbehörden ausreichend unterstützen, wie der Leiter des ABC-Abwehrzentrums in Korneuburg, Oberst Jürgen Schlechter, der APA erklärte.
Aufgrund des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche (MKS) in der Slowakei und in Ungarn sind mit Mitternacht 24 kleine Grenzübergänge im Burgenland und in Niederösterreich geschlossen worden.
Das Bundesheer hat am Freitagabend im Burgenland einen Assistenzeinsatz zur Abwehr der in Ungarn und der Slowakei grassierenden Maul- und Klauenseuche (MKS) begonnen. Die Landesregierung hatte diesen zuvor angefordert. "Die ersten Erkundungstrupps befinden sich auf dem Weg in den Einsatzraum", teilte das Militärkommando Burgenland am Freitagabend per Aussendung mit. Aufgabe werde unter anderem das Betreiben von Seuchenteppichen an den nicht geschlossenen Grenzübergängen sein.
Aufgrund des Ausbruches der Maul- und Klauenseuche in der benachbarten Slowakei werden mit Samstag 23 Grenzübergänge, 21 davon im Burgenland, vorübergehend geschlossen. Die betroffenen Übergänge seien in enger Abstimmung mit den Behörden in den betroffenen Bundesländern Niederösterreich (dort sind zwei betroffen) und Burgenland, den Landwirtschaftskammern und dem Ministerium für Land- und Forstwirtschaft festgelegt worden, gab das Innenministerium am Donnerstag in einer Aussendung bekannt.
Aufgrund der Maul- und Klauenseuche ist im Burgenland ein umfassendes Überwachungsprogramm angelaufen.
Nach dem bestätigten Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Ungarn spricht sich die burgenländische Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (Grüne) für Grenzkontrollen aus, um Verbote wirksam kontrollieren zu können.