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Mit Stempelpass durch Tadten
Familienwandertag
Zehn Kilometer, sieben Schnitzeljagd-Stationen und ein Abstecher zum „Schoschto“: Beim Familienwandertag der Tadtener Bäuerinnen standen Bewegung, Heimatwissen und regionale Lebensmittel im Mittelpunkt.
Anneliese Sattler, Raphaela Schwarz, Jutta Horvath, Vera Leeb, Pia Wurzinger, Gerda Meszaros
© LK Burgenland
Ausgangspunkt war am Sonntag, 18. Oktober, das Feuerwehrhaus in Tadten. Von dort machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die rund zehn Kilometer lange, kinderwagenfreundliche Strecke durch den Ort und seine Umgebung. Organisiert hatte den Familienwandertag die Tadtener Ortsgruppe der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Bäuerinnen.
Einfach nur Kilometer zurückzulegen, war dabei nicht vorgesehen. An sieben Stationen einer Schnitzeljagd gab es Wissenswertes über die Geschichte Tadtens zu entdecken. Besonders für Kinder wurde der Weg damit zur Suche von Station zu Station: Mit einem Stempelpass ausgestattet, sammelten sie unterwegs nicht nur Stempel, sondern auch Blätter. Daraus entstanden später mit einem Blunzenstab Blätterfiguren. Bei einem Schätzspiel war wiederum ein gutes Auge gefragt: Wie viele Sonnenblumenkerne passen in ein Glas?
Weiter bis zum „Schoschto“
Nach den Aufgaben im Ort führte die Route hinaus in die Landschaft und zum „Schoschto“. In dessen Umgebung befinden sich Bewahrungs- und Brutzonen sowie Lacken des Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel. Zwei Labestationen entlang der Strecke boten Gelegenheit für eine Pause, bevor die Wanderung weiterging.
Hinter dem Ausflug stand zugleich ein landwirtschaftliches Anliegen. Unter dem Motto „Qualität hat einen Namen – Lebensmittel sind kostbar“ wollten die Bäuerinnen auf die Herkunft von Lebensmitteln und die Arbeit hinter ihrer Erzeugung aufmerksam machen. Anlass waren der Weltlandfrauentag am 15. Oktober und der Welternährungstag am 16. Oktober. Thematisiert wurden dabei auch die Aufgaben bäuerlicher Familienbetriebe bei der Lebensmittelproduktion und der Pflege der Kulturlandschaft.
Fotostrecke
Bewegung bis zum Schluss
Mit der Rückkehr zum Feuerwehrhaus waren die Aktivitäten noch nicht beendet. Während die Erwachsenen den Wandertag dort ausklingen ließen, wartete auf die Kinder ein Spielparcours. Beim Sackhüpfen war nach zehn Kilometern noch einmal Bewegung gefragt.
Unter den Gästen waren auch Landwirtschaftskammer-Vizepräsident Werner Falb-Meixner, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Gerald Handig, Johannes Schulz, Bezirksreferent Alfred Brasch und Wolfgang Hautzinger.
So führte die Wanderung nicht nur durch Tadten und seine Umgebung, sondern verband Ortsgeschichte, Landschaft und Landwirtschaft auf einer gemeinsamen Strecke. Helferinnen und Helfer unterstützten die Ortsgruppe bei der Durchführung.