Nach den Veilchen geht es jetzt zu Sturm Graz

Fußballakademie

Die jungen Austrianer waren allen AKA-Teams eine zu große Nummer. Schreibt man jetzt in der Steiermark an?

Von Martin Plattensteiner

Jakob Adler (r.) sichert hier den Ball ab. Das Spiel der U18 gegen die Austrianer ging jedoch 0:4 verloren.

Jakob Adler (r.) sichert hier den Ball ab. Das Spiel der U18 gegen die Austrianer ging jedoch 0:4 verloren.

© Plattini

Zu groß war der Respekt der U15-Kicker vor den Veilchen. „Wir müssen aber auch zugeben, dass die Austria viele individuell sehr gute Spieler im Kader hat“, so Trainer Patrik Bani nach der 1:4-Niederlage.

Ausgerechnet jetzt geht es zum Tabellendritten Sturm Graz. „Wir müssen den Kampf annehmen, dürfen aber auf unsere Spielstärke nicht vergessen“, meint Bani. Mutig gegen den Ball, aktiv im Angriff – so will sich seine Mannschaft präsentieren. Auch das richtige Timing soll weiter verfeinert werden. „Ich will den Burschen die Fußball-Logik vermitteln. Wann treffe ich welche Entscheidung am Platz?“ Bani ist sich bewusst, dass solche Prozesse und Handlungsabläufe noch Zeit brauchen werden.

Die U16-Burschen unterlagen den Wienern schließlich deutlich mit 3:5. „Wir haben zu viele einfache Gegentore bekommen“, ärgerte sich Trainer David Mathae. Positiv war die Aufholjagd nach einem 0:3-Rückstand. Bis knapp vor der Pause kamen die Burgenländer auf 2:3 heran und wollten mit frischem Elan in die zweite Halbzeit starten. Doch die Schüsse gingen nach hinten los. In der Nachspielzeit fing man sich das 2:4 ein, kurz nach Wiederbeginn legten die Wiener nochmals nach.

In Graz rechnet der Coach mit einem schnellen und intensiven Match: „Da können bereits Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen.“ Aufgrund von Erkrankungen und Verletzungen konnte man am Samstag auf keinen der „Plus-Spieler“ (jahrgangsälter) zurückgreifen. Das soll sich in der Steiermark ändern und der Mannschaft mehr Stabilität verleihen.

„Natürlich freue ich mich auch auf bekannte Gesichter bei unserem Kooperationspartner“, so Mathae weiter. „Trotzdem werden wir auf Anschlag performen und keine Gastgeschenke verteilen.“

Als „zu hoch“ bezeichnet U18-Trainer Roman Wallner die 0:4-Niederlage am Samstag. In der Tat: Die letzten drei Gegentreffer fielen erst in der Schlussphase. „Wir haben lange Zeit gut mitgehalten, leider unsere Chancen nicht genutzt“, erklärt Wallner. „Die Burschen machen das ja nicht absichtlich.“

In Pachern, wo das Match ausgetragen wird, trifft man auf den Tabellennachbarn, der in dieser Saison ebenfalls noch kein Spiel gewonnen hat. „Die Jungs haben sich seit dem Sommer gut weiterentwickelt“, erläutert Wallner. „Wir werden alles abrufen, um dort anzuschreiben.“ Samuel Weinzettl und Manuel Bruckner sind wieder gesund und stehen somit zur Verfügung.

Lange Zeit hatte Roman Wallner den Durchblick. Erst in der Schlussphase kassierte seine U18 drei Gegentreffer, Endstand 0:4.

Lange Zeit hatte Roman Wallner den Durchblick. Erst in der Schlussphase kassierte seine U18 drei Gegentreffer, Endstand 0:4.

© Plattini