Bei der Spg. Kaisersdorf/Sankt Martin ist man zurzeit hellauf begeistert. Sowohl am als auch neben dem Platz läuft es mehr als zufriedenstellend.
Pinkafeld fertigt Eberau mit einem 5:1-Kantersieg ab
Burgenland Energie Landesliga
Pinkafeld hat die richtige Reaktion auf die letzten zwei Pleiten gezeigt und im Derby 5:1 gegen Eberau gewonnen. Ganz zufrieden war Trainer Beni Posch nach dem Spiel aber nicht.
© Lukas Köberl
Pinkafeld – Eberau 5:1. Der Defensivmacht Eberau fünf Tore einschenken, ist nicht alltäglich. Pinkafeld hat es am Samstag geschafft, die Mannschaft von Trainer Beni Posch siegte vor heimischen Publikum und 450 Fans mit 5:1.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase traf Lukas Zapfel in der 23. Minute zum 1:0 für Pinkafeld, zuvor scheiterte Eberau nach einem Eckball an der Stange. „Da hätte es in die andere Richtung gehen können, mit dem 1:0 haben wir aber Oberhand bekommen“, so Posch.
Entscheidend waren dann die Minuten vor der Pause. Dario Tadic setzte einen Elfmeter zum 2:0 ins Tor (44.), kurz darauf traf Zapfel zum 3:0 (45+2.). „Die Treffer waren sehr wichtig, wir konnten beruhigt in die Kabinen gehen“, wusste Posch zu diesem Zeitpunkt, dass nicht mehr viel anbrennen wird.
In der zweiten Halbzeit legte Pinkafeld nach, Gabriel Kappel erzielte noch zwei Treffer, während für die Gäste aus Eberau Niko Urbauer den Ball über die Linie drückte.
Der Aufsteiger baute sein Punktekonto damit auf 15 aus, hängte Eberau (9 Punkte) ab. Posch jubelte: „Punktemäßig haben wir nach den Pleiten gegen Bad Sauerbrunn und Leithaprodersdorf wieder in die Spur gefunden.“ Gleichzeitig merkte er aber auch an: „Spielerisch haben wir noch Entwicklungspotenzial.“
Für Eberau war das 1:5 nach dem furiosen 6:0 gegen den SK Pama ein Dämpfer.
Pinkafeld – Eberau 5:1 (3:0).
1:0 (23.) Zapfel, 2:0 (44. Strafstoß) Tadic, 3:0 (45+2.) Zapfel, 4:0 (56.) Kappel, 4:1 (69.) Urbauer, 5:1 (90+2.) Kappel.
SR: Sevik, 450.
Pinkafeld: Diridl; Gamperl (62. Neubauer), Marusko (62. Bekö), Bauer, Herczeg, Pickl (77. Martinov), Sifkovits (HZ. Wohlmuth), Kirnbauer, Kappel, Zapfel, Tadic (84. Böhm).
Eberau: Sebastian Kracher, Stampfel (65. Stranzl), Bardics, Jagodics, Dominik Kracher, Csikos (83. Lendl), Wiesler (65. Heindl), Pataki, Pomper, Urbauer, Resner.
Reserve: 2:2 (Seidl 2; Ifkovits, Kovacs).