Schattendorf ist unter Zugzwang

2. Liga Mitte

Nach drei Niederlagen in Folge sollte für den SV Schattendorf im Heimspiel gegen die zuletzt überzeugenden Neutaler wieder ein „Dreipunkter“ her.

Von Alfred Wagentristl

Schattendorf-Obmann und -Tormann Alex Bernhardt glaubt, nach drei Niedrlagen in Folge, an eine Trendwende im Heimspiel gegen den ASK Neutal.

Schattendorf-Obmann und -Tormann Alex Bernhardt glaubt, nach drei Niedrlagen in Folge, an eine Trendwende im Heimspiel gegen den ASK Neutal.

© Martin Ivansich

Der SV Schattendorf steckt in einer Ergebniskrise die so nicht zu erwarten war. Nach zehn Spieltagen stehen bereits sechs Niederlagen zu Buche. Bei drei Siegen und einem 1:1 gegen den SC Lockenhaus konnte man erst vier Mal ungeschlagen vom Feld gehen.

Mit derzeit Rang vierzehn von siebzehn Vereinen ist die Lage beim Traditionsverein logischerweise angespannt, auch wenn Obmann Alex Bernhardt überzeugt ist: „Die Qualität im Kader ist vorhanden um eine deutlich bessere Rolle zu spielen, davon bin ich absolut überzeugt. Wir trainieren unter der Woche auch sehr gut und ich gehe schon davon aus, dass wir demnächst auch davon profitieren werden.“ Zuletzt setzte es neben dem 0:3 gegen die Spg. Kaisersdorf/Sankt Martin am vergangenen Wochenende deutliche Niederlagen für die Blau-Weißen. Unter anderem ein bitteres 1:4 gegen Aufsteiger SV Forchtenstein im Kirtagsspiel auf eigener Anlage und ein 0:3 gegen den Meisterschaftsmitfavoriten in Horitschon. Besonders Standardsituationen bereiteten in Kaisersdorf Sorgen, aus solchen alle drei Gegentreffer entstanden. Obmann und Tormann Alex Bernhardt nimmt die herausforderne Situation an, ohne in Panik zu verfallen. Er betont aber auch, dass es jetzt jeder einzelne begriffen haben sollte, dass die Basics sitzen müssen: „Konsequenteres und auch einfacheres spielen muss ab sofort im Fokus stehen.“

Motivierter Gegner kommt

Am kommenden Wochenende wartet das Heimspiel gegen Neutal. Die Gegner kommen mit nach einem 4:1-Heimsieg über den SV 7023 ZSP mit viel Selbstvertrauen ins Grenzstadion. Neutal-Coach Dieter Komanovits sieht sein Team trotz vieler Ausfälle gut drauf: „Wir mussten gegen 7023 ZSP die halbe Mannschaft ersetzen. Mit Rene Sturm, Jahe Berbati, Sebastian Berlakovich, Michael Reiszner, Armin Kocsis, Mathias Schreiner und Jan Reisenhofer fehlten sieben Mann die absolut für die Startelf eingeplant waren. Trotzdem haben wir kaum etwas zugelassen, das stimmt positiv.“ Bei Schattendorf sind die beiden Offensivkräfte Mateo Guttmann und Mark Szileszki fraglich. Ein Sieg würde Bernhardt und Co. nicht nur Punkte bringen, sondern vor allem dringend benötigtes Selbstvertrauen.

Premiere gegen Heimverein

Ein besonderer Spieltag wird es diesmal auch für Spg. LOK-Trainer Peter Strodl, der erstmals in seiner Karriere gegen seinen Heimatverein SV Forchtenstein antreten wird. „Natürlich ist das ein besonderes Gefühl. Ich habe mein halbes Leben mit dem SV Forchtenstein verbracht. In Summe ganze 29 Jahre, das kann man natürlich nicht ausblenden.“ Zuletzt verlor er mit seiner Mannschaft in Horitschon knapp mit 0:1, war aber durchaus zufreiden: „Wir haben eine Superleistung abgeliefert und auch unsere Gelegenheiten gehabt. Aber die Ausfälle sind halt Woche für Woche nicht zu verkraften. Vor allem Tamasz Szabo zu ersetzen, ist nicht möglich. Er gehört zu den Top-Stürmern der Liga. Trotzdem schade um einen Punkt aus Horitschon. Das Tor wäre relativ leicht zu verhindern gewesen. Wir haben ein bisschen spät reagiert das hat Endrit Mucolli gut ausgenutzt. Jetzt ist es eigentlich ein Sechspunktespiel gegen Forchtenstein. Ich kenne den Gegner und Trainer Ronny Spuller natürlich in und auswendig. Sicher wieder ein schwieriges Spiel aber wir werden bereit sein.

Alfred Wagentris

Spg. LOK-Trainer Peter Strodl trifft erstmals in seiner Karriere auf seinen Heimatklub SV Forchtenstein, für den er stolze 29 Jahre um Punkte kämpfte.Martin Ivansich

Spg. LOK-Trainer Peter Strodl trifft erstmals in seiner Karriere auf seinen Heimatklub SV Forchtenstein, für den er stolze 29 Jahre um Punkte kämpfte.Martin Ivansich

© Martin Ivansich