Schaurig: Das Halloween-Horrorhaus ist einen Besuch wert

aufwendig geschmückt

Bewegliche Figuren, schaurige Szenen und unheimliche Geräusche: Markus Zwitkovits hat sein Haus in der Augasse 15 wieder in eine aufwendig gestaltete Halloweenwelt verwandelt. Seit drei Jahren wächst die Dekoration stetig.

Von Christian Artner

Makurs Zwitkovits, Manuela Zwitkovits und die Söhne Alessio und Marcel schmücken ihr Haus in Neudörfl zu Halloween seit einigen Jahren besonders aufwendig. Am 31. Oktober öffnet die Familie die Gruselkulisse für alle Neugierigen. Ab 17 Uhr wabert der Nebel durch die Szenerie, Motoren setzen unheimliche Figuren in Bewegung und gespenstische Geräusche lassen die düstere Atmosphäre lebendig werden. Wer sich traut, kann sich selbst auf eine schaurige Entdeckungstour begeben. Süßigkeiten stehen ebenfalls bereit.

Makurs Zwitkovits, Manuela Zwitkovits und die Söhne Alessio und Marcel schmücken ihr Haus in Neudörfl zu Halloween seit einigen Jahren besonders aufwendig. Am 31. Oktober öffnet die Familie die Gruselkulisse für alle Neugierigen. Ab 17 Uhr wabert der Nebel durch die Szenerie, Motoren setzen unheimliche Figuren in Bewegung und gespenstische Geräusche lassen die düstere Atmosphäre lebendig werden. Wer sich traut, kann sich selbst auf eine schaurige Entdeckungstour begeben. Süßigkeiten stehen ebenfalls bereit.

© zVg

Wer in Neudörfl auf der Suche nach einer besonders schaurigen Halloweenkulisse ist, wird in der Augasse 15 fündig. Dort hat Markus Zwitkovits sein Haus mit zahlreichen Dekorationselementen in eine gruselige Erlebniswelt verwandelt, die vor allem nach Einbruch der Dunkelheit ihre volle Wirkung entfaltet.

Zwar dekoriere seine Familie schon immer gerne, in diesem Ausmaß werde das Halloweenprojekt allerdings erst seit drei Jahren umgesetzt, erzählt Markus Zwitkovits. Für die Vorbereitungen nahm er sich auch heuer viel Zeit: Bereits Anfang September begann er mit dem Bau neuer Elemente, die ersten beiden Oktoberwochen waren für den Aufbau reserviert.

Die Idee entstand aus einer früheren Halloweentradition. Zwei Jahre lang war Markus Zwitkovits als Feuerspucker bei einer Halloweenveranstaltung dabei, seine Familie begleitete ihn. Irgendwann hätten die Kinder den Wunsch geäußert, Halloween auch einmal zu Hause zu feiern. Für ihn sei schnell klar gewesen, dass daraus mehr werden sollte als eine gewöhnliche Feier. „Wenn, dann machen wir richtig etwas daraus.“

So begann er, das eigene Haus immer aufwendiger zu dekorieren. Die Begeisterung in der Bevölkerung bestärkte ihn darin, das Projekt von Jahr zu Jahr fortzuführen. Mittlerweile gehört neben den schaurigen Kulissen auch das gesellige Beisammensein dazu.

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Viele Elemente werden selbst gebaut, verändert und aufgewertet

Die Dekoration im Außenbereich gestaltet Zwitkovits selbst. Wenn er Unterstützung benötigt, hilft ihm sein Sohn Marcel. Ehefrau Manuela kümmert sich um die Dekoration im privaten Innenbereich. Wie viele Dekorationselemente inzwischen zusammengekommen sind, kann Markus Zwitkovits gar nicht genau sagen. Fest stehe für ihn jedoch, dass jedes Jahr neue Ideen umgesetzt werden. Besonders stolz ist er heuer auf eine Exorzismus-Szene, die er bereits im vergangenen Jahr gemeinsam mit seinem Sohn geplant hatte.

Während einige bewegliche Figuren fertig gekauft wurden, hat er andere selbst umgebaut und mit kleinen Motoren ausgestattet. Farbige LED-Strahler tauchen die Szenerie am Abend in ein düsteres Licht. Bei zwei Szenen sorgen zusätzlich Lautsprecher, über die Geräusche von abgespielt werden, für die passende Atmosphäre. Direkt zu Halloween soll außerdem Bodennebel den Gruselfaktor verstärken. Da er vieles selbst baut, verändert oder aufwertet, halte sich auch der finanzielle Aufwand in Grenzen. Einen genauen Betrag, den er bislang investiert hat, könne er nicht nennen.

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Wer das Spukhaus selbst erleben möchte, kann bis kurz nach Halloween in der Augasse 15 vorbeischauen. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch zu Halloween ab 17 Uhr, rät Zwitkovits. Dann ist die Beleuchtung eingeschaltet und die akustischen Effekte untermalten die Szenen zusätzlich: "Dann wird es besonders düster."

Markus Zwitkovits beherrscht allerdings nicht nur das gruselige Fach. Er schlüpft auch in die Rolle des Osterhasen bei den Kinderfreunden Neudörfl oder macht als Nikolaus Hausbesuche.