Ganz vorne und ganz hinten warten in Runde 11 der 1. Klasse Süd heiße Duelle. Im Spiel Minihof gegen Güssing darf ein Team fix jubeln.
Kohfidisch-Trainer Rene Varga happy: "Das war Kampfgeist pur"
Burgenland Energie Landesliga
Voll des Lobes: Rene Varga bejubelte seinen ersten Sieg mit Kohfidisch - ausgerechnet in Bad Sauerbrunn.
Jubel über das 2:1! Rene Varga feierte seinen ersten Sieg als Trainer von Kohfidisch.
© Martin Ivansich
Für Rene Varga war der Start als Kohfidisch-Trainer alles andere als einfach. Varga übernahm das Team in einer schwierigen Lage, konnte in den ersten Spielen das Ruder noch nicht herumreißen.
Am Wochenende gab es aber den ersten Sieg und den holte der neue Trainer gleich bei Tabellenführer Bad Sauerbrunn, wo man mit 2:1 gewann (siehe oben).
„Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft. Was die Burschen gezeigt haben, war Kampfgeist, Mut und Zusammenhalt in Reinkultur. Wir sind mit großen Sorgen in dieses Spiel gegangen, hatten einige Ausfälle. Das hätte man als Ausrede nehmen können, für meine Mannschaft war es aber ein Ansporn. Wer auch immer auf dem Platz gestanden ist, hat mehr gegeben als man verlangen kann.“
Varga war beeindruckt vom Auftritt: „Wir haben bei einem Aufstiegskandidaten gespielt, uns nicht einschüchtern lassen. Im Gegenteil: Wir sind mutig aufgetreten, haben jeden Zweikampf angenommen und füreinander gekämpft. Genau das brauchen wir in der aktuellen Situation.“
Effizienz vor dem Tor als Schlüssel
Auch die Effizienz war für den Coach top und ausschlaggebend: „Wir haben unsere Chancen konsequent genutzt, das ist gegen eine Mannschaft von dieser Qualität der Schlüssel. Neben den Toren gab es für mich zwei Schlüsselmomente: eine Parade von Nico Toth kurz vor der Pause und den Ausschluss für Bad Sauerbrunn unmittelbar nach der Pause. Wir haben uns für die harte Arbeit der letzten Wochen belohnt.“
Für den Trainer ist es aber wichtig, jetzt am Boden zu bleiben. „Die Lage ist weiterhin prekär und jeder weiß, dass noch schwierige Aufgaben vor uns liegen.“ Bereits am Samstag (18:00 Uhr) kommt Leithaprodersdorf, dann geht´s eine Woche später zum Derby nach Eberau. Die Eberauer stecken nach den letzten Ergebnissen selbst hinten fest und brauchen in den kommenden Wochen Punkte.