Seit 30 Jahren bringt die „Werkstätte für Kunst im Leben“ Kunst, Begegnung und gesellschaftliche Fragen zusammen. Zur Jubiläumsvernissage wurde es am Samstag in Müllendorf poetisch: Vor dem Haus der Künstlerin Ilse Hirschmann stand eine große Taube aus Jute. Ohne Federn, aber bereit zum Fliegen. Mit der Ausstellungeröffnung von „Wo ist die Taube?“ widmeten sich sechs Künstlerinnen der vielleicht ältesten Sehnsucht der Menschheit: dem Frieden. Und der Frage, ob Kunst uns manchmal daran erinnern kann, wo er zu finden ist.