Zweimal Rang neun: Alexander Hamm überzeugt in Thailand

Teqball

Gelungener Auftakt für Alexander Hamm bei seiner zweiwöchigen Thailand-Tour: Der 18-jährige Neusiedler erreichte beim internationalen Teqball-Turnier in Si Racha sowohl im Einzel als auch im Mixed das Achtelfinale. Dabei musste er sich mehrfach späteren Medaillengewinnern geschlagen geben.

Von BVZ Redaktion

Der Auftakt zu den Thailand-Antritten von Alex Hamm war durchaus positiv.

Der Auftakt zu den Thailand-Antritten von Alex Hamm war durchaus positiv.

© FITEQ/Jirapat Phakdeekul

Zwei Bewerbe, zweimal der neunte Platz: Alexander Hamm von den laketownRIDERS darf mit seinem Auftakt in Thailand durchaus zufrieden sein. Der 18-jährige Neusiedler, der in der Teqball-Weltrangliste im Einzel auf Platz 14 liegt, schaffte bei der Teqball Tour Si Racha sowohl im Einzel als auch im Mixed den Sprung in die K.-o.-Phase. Insgesamt waren 97 Spielerinnen und Spieler für das internationale Turnier gemeldet.

Im Einzel startete Hamm mit einem klaren 2:0-Erfolg (12:8, 12:7) gegen den Inder Vinit Jain in die Gruppenphase. Anschließend musste er sich dem Ungarn Balázs Katz mit 0:2 (7:12, 10:12) geschlagen geben. Mit einem weiteren 2:0-Sieg (12:9, 12:5) gegen den Chinesen Jun Ming Zhang sicherte sich der Burgenländer schließlich den zweiten Gruppenplatz und damit den Aufstieg ins Achtelfinale.

Dort wartete mit Stefan Orłowski allerdings ein starker Gegner. Gegen den Polen musste sich Hamm mit 0:2 (7:12, 3:12) geschlagen geben. Wie hoch die Qualität seiner Gegner war, zeigte sich im weiteren Turnierverlauf: Orłowski erreichte das Finale und wurde Zweiter, Katz schaffte es bis ins Halbfinale und holte Bronze. Hamm hatte seine beiden Niederlagen im Einzel somit gegen spätere Medaillengewinner kassiert.

Mixed-Premiere mit portugiesischer Partnerin

Auch im Mixed gelang dem Neusiedler der Aufstieg aus der Gruppenphase. Erstmals spielte Hamm dabei an der Seite der Portugiesin Maria Clemente vom GFEC Caixeiros Santarém.

Zum Auftakt gegen die Thailänder Prakasit Nammaliwan und Orathai Sukpama musste das neu formierte Duo zunächst einen Satzverlust hinnehmen. Nach dem 9:12 drehten Hamm und Clemente allerdings auf und sicherten sich mit 12:5 und 12:7 noch den 2:1-Erfolg.

Gegen die ebenfalls aus Thailand stammenden Areeya Homdee und Chayawut Dosa war beim 0:2 (4:12, 2:12) hingegen nichts zu holen. Auch diese Niederlage erfolgte gegen spätere Medaillengewinner, denn das thailändische Duo sicherte sich am Ende Bronze.

Damit wurde das abschließende Gruppenspiel gegen Oleh Usychenko und Daria Zelenska aus der Ukraine zum entscheidenden Duell um den Aufstieg. Hamm und Clemente gewannen den ersten Satz mit 12:9, mussten den zweiten jedoch knapp mit 11:12 abgeben. Im Entscheidungssatz entwickelte sich ein echter Krimi, den das österreichisch-portugiesische Duo schließlich mit 15:13 für sich entschied.

Im Achtelfinale trafen die beiden auf den Ungarn Milan Csabi und die Moldauerin Viorica Tonu. Hamm und Clemente hielten über weite Strecken mit, konnten in den entscheidenden Phasen aber nicht mehr nachlegen. Nach dem 0:2 (9:12, 8:12) war auch im Mixed Endstation.

„Das Viertelfinale war möglich“

Hamm selbst sah trotz der beiden neunten Plätze noch Verbesserungspotenzial. „Gegen Katz war im Einzel mehr drin. Meine ersten Aufschläge sind in diesem Spiel nicht so gekommen, wie ich das von mir kenne“, analysierte der Neusiedler.

Auch im Mixed trauerte er einer möglichen Überraschung nach. „Auch im Mixed-Achtelfinale war das Viertelfinale möglich. Da haben wir in den entscheidenden Momenten ein paar Fehler zu viel gemacht.“

Dennoch überwog nach vier Siegen aus acht Begegnungen die Zufriedenheit. „Zweimal Neunter in diesem starken Feld ist ein gutes Ergebnis. Am Aufschlag arbeite ich jetzt gezielt, beim nächsten Turnier will ich weiter nach vorne“, erklärte Hamm.

Die beiden Titel in Si Racha gingen übrigens an den Rumänen Apor Györgydeák. Im Mixed triumphierte er gemeinsam mit seiner Landsfrau Kinga Barabási.

Nächste Station: Ayutthaya

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt Hamm nicht. Seine Thailand-Reise führt ihn direkt zum nächsten internationalen Turnier. Bei der Teqball World Series in Ayutthaya von 30. Oktober bis 1. November wird der 18-Jährige erneut um Weltranglistenpunkte kämpfen.

Im Herren-Doppel tritt er diesmal gemeinsam mit dem Rumänen Szabolcs Ilyés vom GOBEK Teqball Team an. Im Mixed setzt Hamm seine Zusammenarbeit mit Maria Clemente fort.

Eine besondere Kulisse wartet bei den Finalspielen: Diese werden im Freien vor dem Prang des historischen Tempels Wat Mahathat ausgetragen.

Die Ergebnisse von Alexander Hamm

Einzel, Gruppe F: Gegen Vinit Jain (IND) 2:0 (12:8, 12:7), gegen Balázs Katz (HUN) 0:2 (7:12, 10:12), gegen Jun Ming Zhang (CHN) 2:0 (12:9, 12:5).

Einzel, Achtelfinale: Gegen Stefan Orłowski (POL) 0:2 (7:12, 3:12).

Mixed mit Maria Clemente (POR), Gruppe G: Gegen Prakasit Nammaliwan/Orathai Sukpama (THA) 2:1 (9:12, 12:5, 12:7), gegen Areeya Homdee/Chayawut Dosa (THA) 0:2 (4:12, 2:12), gegen Oleh Usychenko/Daria Zelenska (UKR) 2:1 (12:9, 11:12, 15:13).

Mixed, Achtelfinale: Gegen Milan Csabi/Viorica Tonu (HUN/MDA) 0:2 (9:12, 8:12).

Endplatzierung: Jeweils 9. Platz im Einzel und Mixed.

Zweimal Rang neun: Alexander Hamm überzeugt in Thailand

© FITEQ/Jirapat Phakdeekul