Neuer Kommandant für die Polizeiinspektion Zemendorf

Alexander Zeltner

Alexander Zeltner hat mit 1. September die Leitung der Polizeiinspektion Zemendorf übernommen. Der 50-Jährige bringt langjährige Erfahrung aus verschiedenen Dienststellen und Führungsfunktionen mit.

Von Christian Artner

Landespolizeidirektor Martin Huber (r.) und Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Hannes Faustmann gratulieren Kontrollinspektor Alexander Zeltner zur erworbenen Dienststellenleitung der Polizeidienststelle Zemendorf, die Zeltner seit 1. September innehat. Am Mittwoch fand am Bezirkspolizeikommando Mattersburg die offizielle Dekretübergabe statt.

Landespolizeidirektor Martin Huber (r.) und Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Hannes Faustmann gratulieren Kontrollinspektor Alexander Zeltner zur erworbenen Dienststellenleitung der Polizeidienststelle Zemendorf, die Zeltner seit 1. September innehat. Am Mittwoch fand am Bezirkspolizeikommando Mattersburg die offizielle Dekretübergabe statt.

© Christian Artner

Seit 2. Oktober 1995 ist Alexander Zeltner im Polizeidienst. Seine Laufbahn begann bei der Grenzgendarmerie in Bruckneudorf, wo er mehr als 16 Jahre tätig war. Nach dem Wechsel zur Polizei führte ihn sein Weg 2013 zunächst in die Polizeiinspektion Eisenstadt (Ruster Straße). Nach vier Jahren wechselte er zur Polizeiinspektion nach Zemendorf.

Danach absolvierte Zeltner den dienstführenden Kurs. Es folgten ein Jahr in Neufeld, ein halbes Jahr Provisorium in Zemendorf sowie jeweils zwei Jahre als stellvertretender Kommandant in Forchtenstein und Rust. Seit 1. September steht er nun an der Spitze der Polizeiinspektion Zemendorf. Sein Vorgänger Kurt Ouda war mit 1. April in Pension gegangen. Ouda war zuvor auch einer von Zeltners Vorgesetzten in Eisenstadt.

Als Dienststellenleiter sieht Kontrollinspektor Alexander Zeltner neben den zahlreichen administrativen Tätigkeiten vor allem die Förderung des Zusammenhaltes innerhalb des Teams als wichtige Aufgaben. Im Außendienst werde er künftig weniger präsent sein, da dieser stärker von seinen Kollegen übernommen werde.

Ein Schwerpunkt Zeltners liegt auch auf einer stärkeren Zusammenarbeit mit den umliegenden Dienststellen und den Gemeinden. „Die Kooperation untereinander mit den Nachbardienststellen beziehungsweise mit den Gemeinden und Bürgermeistern möchte ich weiter ausbauen“, erklärt der neue Kommandant.

Die Polizeiinspektion in Zemendorf ist personell zweigeteilt aufgestellt. Neben der regulären Polizeiinspektion gehört auch die Hundestation zum Standort. Insgesamt versehen neun Polizisten ihren Dienst auf der Polizeiinspektion, fünf weitere gehören zur Hundestation, die auch für den Bezirk Eisenstadt-Umgebung und den Bezirk Mattersburg zuständig ist.

Verkehrsdelikte und Unfälle zählen zu den häufigsten Einsätzen im Zuständigkeitsbereich. Vor allem die B50 mit ihren zahlreichen Querungen sowie mehrere Landesstraßen stellen dabei einen Schwerpunkt dar.

Der Standort in Zemendorf besteht bereits länger, seit 2015 befindet sich die Polizeiinspektion allerdings im heutigen Gebäude. Seit diesem Zeitpunkt ist dort auch die Hundestation untergebracht. Für Zeltner ist es damit auch eine Rückkehr: Bereits früher war er vier Jahre in Zemendorf tätig.

Aufgewachsen ist Alexander Zeltner in Sieggraben, heute lebt er in St. Georgen/Eisenstadt. Der Weg zur Polizei war für ihn bereits früh vorgezeichnet. Bei der Dienstelle in Sieggraben hatte seine Mutter als Reinigungskraft gearbeitet. „Als Kind bin ich dann manchmal mitgegangen und hatte somit schon früh Berührungspunkte mit dem Polizeialltag, was mein Interesse an diesem Beruf geweckt hat.

Am Mittwoch fand nun die offizielle Dekretübergabe am Bezirkspolizeikommando Mattersburg statt. Anwesend war neben Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Hannes Faustmann auch Landespolizeidirektor Martin Huber. Dieser zeigt sich erfreut über die Postenbesetzung: „Wir sind froh, für die Dienststelle in Zemendorf einen Kommandanten mit viel Erfahrung gefunden zu haben. Die Dienststelle mit Polizei- und Hundestation ist nicht nur für den Bezirk Mattersburg, sondern für das gesamte nördliche Burgenland von großer Bedeutung.“ Alexander Zeltner bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen.

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