ASO Oberwart: Jetzt kommt es auf die Berufsschule an

Allgemeine Sonderschule

Die Diskussionen um die Allgemeine Sonderschule wirbelte jede Menge Staub auf. Eltern kritisieren den Unterricht in einem Container. Oberwarts Bürgermeister Georg Rosner bringt die Berufsschule als möglichen neuen Standort der ASO ins Spiel, aber ob die Schule nach Pinkafeld übersiedelt und Platz macht, ist noch nicht fix.

Von Bertie Unger

Mit dem Bau des Bildungscampus wurde begonnen. 2025 soll er fertig sein und dann braucht es vielleicht auch in der EMS mehr Platz.

Mit dem Bau des Bildungscampus wurde begonnen. 2025 soll er fertig sein und dann braucht es vielleicht auch in der EMS mehr Platz.

© Bertie Unger

„Die Berufsschule für Elektrotechnik soll nach Pinkafeld übersiedeln, dann könnte das Gebäude für die Allgemeine Sonderschule genützt werden. Wann das passieren soll, ist aber unklar“, sagt Oberwarts Bürgermeister Georg Rosner. „Da liegt noch keine Entscheidung vor, das Thema wird in den nächsten Tagen besprochen“, heißt es in einem Statement aus dem Büro von Bildungslandesrätin Daniela Winkler und das bestätigt auch der für Berufsschulen zuständige Schulqualitätsmanager Bernd Hochwarter

Berufsschule ein wesentlicher Faktor

.„Die Berufsschule ist wichtig, wir müssen uns darauf einstellen können und gegebenenfalls auch budgetieren. Es braucht da eine Entscheidung“, sagt Georg Rosner. „Wir müssen das einplanen können, um mögliche Adaptierungen mittelfristig vorzunehmen. Die Situation wird sich ja ändern. 2025 beginnt das erste Schuljahr im Campus und wir gehen davon aus, dass ein großer Prozentsatz der Schüler:innen in der EMS bleibt und darauf müssen wir uns strategisch vorbereiten“, sagt Rosner. „Wenn wir zum Beispiel die Räumlichkeiten der jetzigen ASO für die EMS brauchen, müssten wir reagieren und umso wichtiger ist es, zu wissen, was denn mit der Berufsschule passiert“, so Rosner. Klare Strukturen in der Bildungslandschaft„Als Schulstadt möchte ich den Schulstandort Oberwart nicht schwächen. Technik und Gesundheit in Pinkafeld, Wirtschaft in Oberwart. Die Aufteilung der Schwerpunkte muss für die Region Sinn machen. Wir müssen uns so aufstellen, dass wir uns nicht gegenseitig Konkurrenz machen. Wir müssen in Regionen denken “, sagt Oberwarts Bürgermeister.

„Jeder soll was vom Kuchen haben und ich kann es nur noch einmal betonen. Es ist wichtig zu wissen, ob wir mit der Berufsschule rechnen können, wir müssen das wissen, ob und wann“, sagt Rosner.