Bilder von ukrainischen Kindern, die vom Team des SOS Kinderdorf begleitet wurden, sind derzeit im Rathaus Pinkafeld zu sehen.
ASO Oberwart: Und jetzt wird aufgestockt
Allgemeine Sonderschule
Die Allgemeine Sonderschule Oberwart platzt aus allen Nähten. Im Feber wurde Kritik am Unterricht in einem Container laut. Die Gemeindevertretung reagiert und will aufstocken.
Der Teil zwischen der EMS und dem Verbindungsgang zu den Turnsälen soll aufgestockt werden.
© Bertie Unger
Eines gleich vorweg: Die Allgemeine Sonderschule in Oberwart ist keine Containerschule. Der Schulkomplex ist rund 1.200 Quadratmeter groß. Eine zusätzlicher Container wurde 2013 aufgestellt und war ursprünglich als Übergangslösung geplant. Eine Klasse wird immer noch im Container unterrichtet und das sorgte schon Ende Feber für Kritik. „Wir machen alles, was notwendig ist. Die Container sind in einem gut ausgebauten Zustand. Wenn es um Adaptierungen geht, machen wir das immer. Ich persönlich habe noch nie eine negative Rückmeldung von Eltern bekommen“, sagte Bürgermeister Georg Rosner damals auf BVZ-Anfrage und verwies auf die mögliche Übersiedelung der Berufsschule nach Pinkafeld, um Raum für die ASO zu gewinnen. „Das scheint konkret zu sein, doch vom Land wird keine Zeit genannt. Wir brauchen da einen Zeitpunkt, um reagieren zu können“, sagte Georg Rosner.
Zur möglichen Übersiedelung gab es einige vertiefende Gespräche, eine Entscheidung zieht sich aber schon seit Jahren und deshalb wird die Stadt nun selbst aktiv. Der Plan ist, einen Teil der Schule mit einem Holzbau aufzustocken.
„Grundsätzlich ist das die Idee, den Trakt zwischen EMS und den Turnsälen mit einem Holzbau aufzustocken“, bestätigt Amtsleiter Roland Poiger. „Wir sind derzeit bei der Abklärung der Details, wobei diese zuerst politisch, hausintern abgeklärt werden müssen. Parallel dazu gibt es Gespräche mit der Raika Leasing, wo es ein laufendes Baurecht bis 2029 gibt. Wir haben ja schon 2004 saniert“, sagt Roland Poiger. „Wir gehen jetzt Schritt für Schritt, wir sind dabei, all diese Dinge abzuklären und dann geht es in Gespräche mit den Direktionen, um nachhaltig zu agieren. Ein Platz für fünf Klassen scheint gut und ausreichend, aber wie viel Kapazität wir tatsächlich brauchen, wird sich dann ergeben“, so Poiger.
Nicht mehr nur in Lauerstellung
Durch die geplante Aufstockung kommt die Gemeinde in eine deutlich bessere Position. „Damit sind wir unabhängig von anderen Entscheidungen, die offenbar nicht so schnell gehen. Wir sind jetzt am Agieren und nicht mehr in einer Warteposition, was die Entscheidung rund um die Berufsschule betrifft“, erklärt Roland Poiger.
40 Schüler:innen aus dem Bezirk Oberwart
„In der Allgemeinen Sonderschule Oberwart werden derzeit 40 Schüler:innen, die alle aus dem Sprengel ASO Oberwart kommen, unterrichtet“, sagt Schulleiter Günter Valika, ohne auf die Pläne näher eingehen zu wollen.
„Am Donnerstag gibt es ein erstes Gespräch mit der Stadtgemeinde, in welche Richtung der Zug nun fahren soll“, sagt Günter Valika.