Apetloner Michael Thell übernimmt Wallerner Apotheke

Wallern im Burgenland

Mit Jahresanfang übernahm der 34-jährige Apetloner Michael Thell die Apotheke von Bhoo-Shik Park.

Von Klaus Zwinger

Vizebürgermeisterin Sonja Summer, der in Pension gehende Apotheker Bhoo-Shik Park und Bürgermeister Ernst Oroszlan.

Vizebürgermeisterin Sonja Summer, der in Pension gehende Apotheker Bhoo-Shik Park und Bürgermeister Ernst Oroszlan.

© zVg

Die Schutzengel-Apotheke von Bhoo-Shik Park war seit 1988, also seit 34 Jahren, ein Fixum in der Gemeinde Wallern. Nun schloss der Apotheker mit Jahresende seine Pforten, um seinen wohlverdienten Ruhestand anzutreten.

Auch Bürgermeister Ernst Oroszlan (SPÖ) und Vizebürgermeisterin Sonja Summer (SPÖ) kamen am 29. Dezember noch einmal in seine Apotheke, um ihm alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg zu wünschen.

Apetloner als neuer Apotheker in Wallern

Übernommen wurde die Apotheke nun mit Jahresanfang vom 34-jährigen Apetloner Michael Thell unter dem Namen „Apotheke zum silbernen Storch“.

Der 34-jährige Michael Thell hat mit Jahreswechsel die Apotheke von Bhoo-Shik Park übernommen und zieht im Laufe des Jahres in ein neues Gebäude um.

Der 34-jährige Michael Thell hat mit Jahreswechsel die Apotheke von Bhoo-Shik Park übernommen und zieht im Laufe des Jahres in ein neues Gebäude um.

© Thell

 In der alten Filiale wird er aber nur für einige Monate bleiben. Im Laufe des Jahres soll ein neuer Standort bezogen werden, „um innovativer agieren zu können und die Apotheke in Wallern ins 21. Jahrhundert zu befördern“, so Thell im BVZ-Gespräch.

Die Arbeiten am neuen Standort sind bereits am Laufen. Bevor er zurück ins Burgenland gezogen ist, arbeitete er zuletzt bereits sechs Jahre lang in der großen Wiener Millenium Apotheke am Handelskai. Auch seine Frau ist vom Fach, sie arbeitet aktuell in der Frauenkirchener Seewinkel-Apotheke.

„Nicht so heiß, wie es immer betitelt wird“

Bezüglich der aktuellen Grippewelle attestiert der junge Apotheker zwar eine tatsächliche Knappheit bei gewissen Medikamenten, damit ist allerdings noch nicht das letzte Wort gesagt.

„Das ist nicht so heiß, wie es immer betitelt wird. Aktuell können wir noch sehr gut improvisieren, also auf andere Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff, aber einer anderen Firma wechseln. Dadurch ist es eben mit einem Mehraufwand verbunden, was aber noch erträglich ist. Die Gesundheitsversorgung ist jedenfalls schon noch gegeben.“

Laut Thell ist es ebenfalls wichtig, sich impfen zu lassen, um Erkrankungen in der Hochsaison vorzubeugen. Abschließend meint Thell: „Ich bin froh, ein Teil der örtlichen Gesundheitsversorgung zu sein!“