David Pichler im Hoch: „Ich habe alles recht gut wegverteidigt“
ATP Challenger Tour
Zahlreiche Punkte standen für den Osliper David Pichler auf der Challenger Tour zuletzt am Spiel, um in der Weltrangliste nicht abzufallen. Das gelang dem Doppelspezialisten so gut, dass er sogar zusätzlich anschreiben konnte.
David Pichler gewann an der Seite von Jurij Rodionov das Challenger-Doppelturnier im französischen Cassis.
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Das Challenger-Turnier in Sofia gewann Pichler am 23. August an der Seite des Kroaten Nino Serdarusic gegen das rumänische Duo Alexandru Jecan und Bogdan Pavel 4:6, 7:6, 10:7. Danach ging es im spanischen Manacor beim Rafa Nadal Open darum, den Titel aus dem Vorjahr zu bestätigen. Das gelang dem Burgenländer an der Seite von Jurij Rodionov knapp nicht, das Duo spielte sich aber bis ins Finale. Dort unterlag die rot-weiß-rote Paarung dem kolumbisch-spanischen Duo Adria Soriano Barrera/Alberto Campos 6:7, 6:3, 2:10.
Im französischen Cassis stand zuletzt ein Halbfinaleinzug aus dem Vorjahr auf der „To-do“-Liste, um die Punkte zu halten. Das übertraf Pichler, der erneut mit Rodionov spielte, mit dem Turniersieg, der dritte auf der Challenger Tour (also der zweithöchsten Profiebene im Tennis). Am Ende siegten die beiden im Finale gegen die Franzosen Arthur Reymond und Luca Sanchez mit 7:6, 6:4.
Derzeit ist Pichler, dessen Turnierplan sehr eng gestrickt ist, im polnischen Stettin an der Seite des Ukrainers Denys Molchanov im Einsatz. Im Single schied der Burgenländer, der von Frankreich aus über Palma und Berlin via zweistündiger Weiterfahrt nach Stettin eine höchst anstrengende Anreise am Spieltag hatte, in der Quali aus. Im Doppel soll es besser laufen, hier zeigt sich Pichler beim Blick auf die jüngste Vergangenheit überaus happy: „Die letzten Wochen hätten nicht besser sein können mit dem Turniersieg in Sofia, dem Finale in Manacor und jetzt dem erneuten Turniersieg in Cassis. Großen Respekt auch an Jurij, der so viele Matches absolviert hat - sowohl im Einzel, als auch im und Doppel, vor allem in Manacor (Anm.: da stand er auch im Einzel im Endspiel). Es ist echt geil, wie er sich sich da reingehaut hat.“
Wichtig sei für Pichler jedenfalls, dass die vielen Erfolge aus dem Vorjahr nun bestätigt wurden. Das wirkt sich in einer Ranglisten-Stabilität für die Weltrangliste aus, wo der 29-Jährige aktuell Platz 133 hält und mit einem Schmunzeln abschließend noch verriet. „Ich hatte vor ein paar Monaten schon richtig Schiss vor dieser Zeit, weil viele Punkte auf dem Spiel standen. Mit den beiden Turniersiegen und dem Finale habe ich alles recht gut wegverteidigt.“