Die Bläserphilharmonie Burgenland präsentierte am Sonntag ihr Jubiläumsprogramm „Fusion Five“ im Lisztzentrum Raiding. Das Publikum erlebte ein abwechslungsreiches Konzert mit sinfonischer Blasmusik, bekannten Melodien und Werken burgenländischer Komponisten.
Uneinigkeit beim Budget in Frankenau-Unterpullendorf
Aus dem Gemeinderat
Der Gemeinderat beschloss mehrheitlich das Budget 2026. ÖVP forderte Überarbeitung.
© BVZ, Isabella Kuzmits
In seiner letzten Sitzung des Jahres 2025 beschloss der Gemeinderat mehrheitlich – mit den Stimmen der SPÖ-, FBL- und MiT-Fraktion – den Voranschlag für das Haushaltsjahr 2026. Dieser weist einen Saldo 5 (Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung) von minus 50.100 Euro sowie einen Saldo 0 (Nettoergebnis) von minus 42.200 Euro auf.
Für den Ortsteil Frankenau sind unter anderem 10.000 Euro für die Sanierung von Denkmälern und 1.000 Euro für die Einfriedung am Friedhof vorgesehen.
Im Ortsteil Großmutschen stehen 5.000 Euro für die Dämmung des Dachbodens im Feuerwehrhaus, 1.000 Euro für Feuerwehrbekleidung und 3.000 Euro für neue Vorhänge in der Leichenhalle im Budget.
In Kleinmutschen sind 15.000 Euro für Spielgeräte in der Bachgasse eingeplant.
Für Unterpullendorf wurden 18.000 Euro für Bauplätze „Gartenäcker“, 1.500 Euro für den Kircheneingang, 8.800 Euro für die Adaptierung der Straßenbeleuchtung in der Sportplatzstraße sowie 2.000 Euro als Sonderförderung für den SCU reserviert.
„Das Budget liegt insgesamt im Rahmen, der Saldo 5 hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Trotz sinkender Ertragsanteile konnten wir durch Bedarfszuweisungen und Einsparungen vieles ausgleichen. Für 2026 sind daher einige Projekte in allen Ortsteilen vorgesehen. Schade ist nur, dass die Entsiegelung des Kirchenplatzes in Frankenau 2026 nicht realisiert wird, da der Ortsausschuss keinen Kompromiss akzeptiert“, so Bürgermeister Paul Fercsak (SPÖ).
Sieben ÖVP-Mandatare stimmten gegen den Voranschlag, 1 ÖVP-Mandatar enthielt sich der Stimme. Kritisiert wurde, dass der Haushalt nicht ausgeglichen sei, Rücklagen angegriffen werden und ein Kredit von einer Million Euro für den Kanal in Unterpullendorf aufgenommen wird. Die ÖVP bemängelte zudem „fehlende Konzepte für Einsparungen“ und warnte vor „höheren Belastungen für Bürger durch steigende Gebühren“. Konkret steigt die Kanalbenützungsgebühr von 1,02 auf 1,12 Euro pro Quadratmeter Nutzungsfläche, die Hundeabgabe von 14,50 auf 22 Euro, und auch bei den Müllabgaben im Altstoffsammelzentrum gibt es Anhebungen. Aus Sicht der ÖVP gäbe es Einsparungspotenziale, etwa durch die Zusammenlegung bezahlter Funktionen im Gemeinderat und eine gezieltere Vergabe von Förderungen.