Lesegütesiegel für sechs mittelburgenländische Volksschulen

Auszeichnung

In der Volksschule Oberwart wurde das Burgenländische Lesegütesiegel 2026 an engagierte Volks- und Allgemeine Sonderschulen verliehen, darunter sechs aus dem Mittelburgenland.

Von BVZ Redaktion

Direktorin Ruth Lang nahm das Lesegütesiegel für die Allgemeine Sonderschule Oberpullendorf entgegen.

Direktorin Ruth Lang nahm das Lesegütesiegel für die Allgemeine Sonderschule Oberpullendorf entgegen.

© Landesmedienservice Burgenland

Bildungslandesrätin Daniela Winkler ehrte die ausgezeichneten Schulen und betonte einmal mehr die zentrale Bedeutung von Sprache und Lesekompetenz als Grundpfeiler für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe: „Sprache und Lesen sind in unserem Leben allgegenwärtig und bilden die Basis für gesellschaftlichen Austausch, soziales Miteinander und eine erfolgreiche Bildungsbiografie.“

Die Auszeichnung wird an jene Schulen verliehen, die nachhaltig die Lesemotivation fördern, ein attraktives Leseumfeld gestalten, eine lebendige Lesekultur etablieren und Leseförderung gezielt und diagnosebasiert umsetzen. Vergeben wurde das Lesegütesiegel in drei Kategorien (Gold, Silber, Bronze). Das Lesegütesiegel in Gold ging unter anderem an die Volksschulen Oberpetersdorf, Neckenmarkt, Lackendorf, Lackenbach und Kroatisch Minihof, das Lesegütesiegel in Silber an die Allgemeine Sonderschule Oberpullendorf.

„Die ausgezeichneten Schulen zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und kreativ Leseförderung umgesetzt werden kann. Von innovativen Projekten bis hin zu nachhaltigen Konzepten im Unterricht – das Engagement ist beispielgebend für das gesamte Bundesland“, betonte Winkler. „Unser Ziel ist es, die Lesefreude und Lesekompetenz der Kinder im Burgenland nachhaltig zu stärken. Das Lesegütesiegel leistet dazu einen wichtigen Beitrag, indem es Qualität sichtbar macht und zur Nachahmung anregt“, so Winkler abschließend.