Am Sonntag lud die SPÖ Kroatisch Minihof zum Familienwandertag ein. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, gemeinsam die Natur zu erkunden und einige gesellige Stunden zu verbringen.
Preis für Arbeit aus Gymnasium Oberpullendorf zu Wald und Klimawandel
Auszeichnung
Im Fokus stehen die unterschiedlichen Anpassungsstrategien verschiedener Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer aus dem Mittelburgenland an den Klimawandel.
Betreuerin Nicole Bauer und Direktor Markus Neuhold nahmen den Preis gemeinsam mit den Eltern Elfriede Maurer-Tillhof und Ernst Maurer stellvertretend entgegen, da Olivia Maurer gerade ein Praktikum in Island absolviert. Für die Preisverleihung wurde sie via Laptop zugeschaltet.
© BRG OP
Der österreichweite Wettbewerb für „abschließende Arbeiten“ aus Geographie und wirtschaftlicher Bildung, der von der Bundesarbeitsgemeinschaft GWB an Allgemeinbildenden höheren Schulen in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Raiffeisenverband durchgeführt wird, hat heuer eine Siegerin aus dem Mittelburgenland hervorgebracht: Olivia Maurer, Absolventin des BG/BRG/BORG Oberpullendorf, sicherte sich mit ihrer herausragenden Abschlussarbeit den ersten Platz und durfte sich über ein Preisgeld von 800 Euro freuen.
Der Wettbewerb zeichnet jährlich Arbeiten aus, die im laufenden Schuljahr verfasst wurden, einen empirischen Teil enthalten und mit „Sehr gut“ beurteilt wurden. Inhaltlich müssen sie zudem einen Bezug zu Wirtschaft, Landwirtschaft, Genossenschaften oder Nachhaltigkeit aufweisen.
Olivia Maurers Arbeit, betreut von Lehrerin Nicole Bauer, trägt den Titel „Wälder im Zeichen des Klimawandels – Strategien von großen und kleinen Waldbesitzern im Mittelburgenland“. Darin setzt sie sich mit den zunehmenden Herausforderungen auseinander, denen die Wälder der Region aufgrund klimatischer Veränderungen ausgesetzt sind. Im Fokus stehen die unterschiedlichen Anpassungsstrategien verschiedener Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer.
Die Arbeit beeindruckte durch ein tiefgehendes Verständnis ökologischer Zusammenhänge und den gelungenen Brückenschlag zwischen theoretischem Wissen und praktischen Einblicken. Expertengespräche, Exkursionen sowie eine differenzierte Betrachtung forstwirtschaftlicher Konzepte bilden die Grundlage der Analyse. Besonders hervorgehoben wurden die klare Strukturierung, die sorgfältige Quellenarbeit und ein hohes Maß an Eigenständigkeit.
„Wir freuen uns sehr, dass Jahr für Jahr zahlreiche abschließende Arbeiten aus dem Gymnasium Oberpullendorf durch Prämierungen österreichweit Anerkennung finden“, so Direktor Markus, der Olivia Maurer herzlich gratulierte. „Sie zeigt mit ihrem großartigen Erfolg, welches Potenzial in jungen Forscherinnen und Forschern steckt – und wie bedeutend wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit aktuellen Herausforderungen wie dem Klimawandel bereits im Schulkontext sein können.“