Eine rumänische Familie muss sich wegen des Mordes an einem Neugeborenen verantworten. Die Babyleiche war am 18. Jänner 2026 bei Nickelsdorf gefunden worden.
Zwei Brände an einem Tag: Feuerwehr Parndorf im Dauereinsatz
Autobrände
Ein arbeitsreicher Donnerstag für die Freiwillige Feuerwehr Parndorf: Innerhalb weniger Stunden rückten die Einsatzkräfte zu zwei Fahrzeugbränden aus. Sowohl auf der Autobahn als auch im Ortsgebiet standen Fahrzeuge in Flammen. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand.
Autobrände. Die Parndorfer Feuerwehr war am Donnerstag doppelt gefordert.
© FF Parndorf
Am 16. April 2026 alarmierte die Einsatzleitung die Freiwillige Feuerwehr Parndorf um 14:57 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf der A4 Ostautobahn. Aufgrund einer Baustelle und der veränderten Spurführung gestaltete sich der Einsatz schwierig. Die Feuerwehr führte die Brandbekämpfung unter einer Teilsperre durch Polizei und ASFINAG über die Betonschutzwand durch.
Ein Atemschutztrupp löschte das Fahrzeug mit einem HD-Rohr (Hochdrucklöschrohr) sowie einem Schaumschnellangriff. Anschließend barg die Mannschaft den ausgebrannten Pkw mit einem Kranfahrzeug. Parallel dazu banden die Einsatzkräfte ausgetretene Betriebsmittel und reinigten die Fahrbahn.
Bis 16:40 Uhr standen 16 Feuerwehrmänner mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz, darunter ein KDO (Kommandofahrzeug), ein RLFA (Rüstlöschfahrzeug mit Allradantrieb), ein GTLFA (Großtanklöschfahrzeug mit Allradantrieb) und ein Kranfahrzeug. Personen kamen nicht zu Schaden.
Nur wenige Stunden später, um 20:30 Uhr, heulten erneut die Sirenen in Parndorf. Die Alarmmeldung lautete diesmal „B1 PKW Brand, keine Person im Fahrzeug“. Beim Stichwort B1 handelt es sich um einen Kleinbrand.
Bereits auf der Anfahrt bemerkten die Einsatzkräfte eine deutliche Rauchsäule und Feuerschein. Einsatzleiter Brandinspektor Manuel Samwald erhöhte nach der ersten Lageerkundung die Alarmstufe auf B2, also einen mittleren Brand, und ließ eine weitere Sirene auslösen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr standen drei Pkw in Vollbrand, zwei weitere Fahrzeuge waren bereits vom Feuer erfasst. Auch eine angrenzende Böschung brannte. Zwei Atemschutztrupps bekämpften den Brand mit Hochdrucklöschrohren und Schaummitteln.
Nach kurzer Zeit meldete die Einsatzleitung „Brand unter Kontrolle“, anschließend begannen die Nachlöscharbeiten. Kurz nach „Brand aus!“ traf die Brandursachenermittlung am Einsatzort ein. Die Ursache des Feuers ist laut Feuerwehr derzeit noch unbekannt und Gegenstand laufender Ermittlungen.
An insgesamt fünf Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Auch bei diesem Einsatz wurden keine Personen verletzt. Bis 22:15 Uhr standen 25 Feuerwehrmitglieder mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz, darunter ein KDO, ein MTFA (Mannschaftstransportfahrzeug mit Allradantrieb), ein KLF (Kleinlöschfahrzeug), ein RLFA und ein GTLFA.