BBC Nord Dragonz: Play-offs, wir kommen!
Basketball Superliga
Die BBC Nord Dragonz fixierten die Einzug in die Play-offs mit einem Sieg gegen Fürstenfeld. Gegen die Konkurrenten um Platz sieben, die Kapfenberg Bulls, setzte es am Sonntag aber eine Niederlage.
Sead Hadzifejzovic zählt mit 19,3 Punkten pro Spiel zu den besten Scorern der Liga.
© BVZ/Wagentristl
Dass die BBC Nord Dragonz den Aufstieg in die Superliga doch noch verpassen könnten, war ohnehin nur noch theoretisch möglich. Seit Freitag ist es nun amtlich, die Eisenstädter stehen im Play-off der Basketball Superliga.
Am Freitag starteten die Drachen gegen die Fürstenfeld Panthers in die Auswärts-Doppelrunde. Gegen die Träger der roten Laterne sah es für die Spitzenreiter der Qualifikationsrunde allerdings lange Zeit bitter aus. Die Underdogs aus der Steiermark lagen ganze 29 Minuten in Führung, und das mit bis zu 10 Punkten Vorsprung. In der Schlussphase legten die Eisenstädter aber doch noch einen Zahn zu, kämpften sich zurück und gewannen die Begegnung schließlich mit 80:70. Alles andere wäre allerdings auch eine Blamage gewesen, angesichts der hohen Ansprüche der Drachen.
Allerdings: Das Saisonziel war mit dem Sieg auch offiziell erreicht, der BBC Nord zieht in die Play-offs ein. Nun geht es nur noch darum, ob sie das als Siebenter oder Achter schaffen. Davon hängt auch ab, wer der Viertelfinal-Gegner sein wird. In Frage kommen Gmunden, Wels und Oberwart.
Trotz Niederlage auf Kurs Richtung Platz eins
Im Kampf um Platz sieben setzte es am Sonntag jedenfalls einen Rückschlag für die Dragonz. Den Kapfenberg Bulls gelang nämlich die Revanche für die Niederlage in der hitzigen Partie der Woche. Hierzu hat der Strafsenat mittlerweile entschieden: Für Bulls General Manager Michael Schrittwieser, der sein Amt wesentlich emotionaler auslebt als sein Eisenstädter Pendant Roland Knor, setze es eine Geldstrafe von 250 Euro. Für Nemanja Krstic blieb es bei einer Sperre von einem Spiel – er fehlte also bei der Revanche.
Für die Eisenstädter war es jedenfalls ein völlig verpatzter Tag und mit nur 55 Punkten die schlechteste Offensiv-Leistung der Saison. Nicht einmal jeder zweite Wurf in der Zone fand den Weg in den Korb, von außerhalb der Dreierlinie waren es insgesamt nur vier – mit einer solchen Wurfquote kann man kaum ein Match gewinnen. Die 73:55-Niederlage ging daher jedenfalls in Ordnung. Den Großteil des Rückstandes rissen die Eisenstädter schon im ersten Viertel auf.
Auch nach der Niederlage gilt: „Nach dem Play-off-Einzug wollen wir nun auch Platz eins in der Qualifikationsgruppe fixieren“, betont Kapitän Sebastian Kunc. Dafür sollten die Drachen im Heimmatch gegen Fürstenfeld (Freitag, 18 Uhr) aber wieder auf die Siegerstraße zurückkehren.