Dragonz ließen gegen die Panthers nichts anbrennen

Basketball Superliga

Im ersten Viertel überrannten die Drachen die Panthers und verwalteten die frühe Führung bis zum Buzzer. Am letzten Wochenende der Qualifikationsrunde entscheidet sich nun, wer der Gegner der Eisenstädter im Viertelfinale wird. Durchaus wahrscheinlich wirkt aktuell ein Burgenland-Derby gegen die Oberwart Gunners.

Von Von Peter Wagentristl

Nach dem Match jubelten die Drachen verdient, auch wenn der Sieg doch deutlicher ausfallen hätte können und sollen.

Nach dem Match jubelten die Drachen verdient, auch wenn der Sieg doch deutlicher ausfallen hätte können und sollen.

© BVZ/Wagentristl

Am Freitag gastierten die Fürstenfeld Panthers in der Landeshauptstadt bei den BBC Nord Dragonz. Gegen den Underdog aus der Steiermark waren die Drachen bemüht, das starke Guard-Center-Duo aus Armin Hrstic und Ex-Eisenstädter Mario Spaleta in Griff zu bekommen. Teilweise gelang das den Burgenländern auch.

Was wirklich in den Drachen steckt, zeigten sie im ersten Viertel eindrucksvoll. Mit 30:15 in den ersten zehn Spielminuten war der Drops eigentlich schon gelutscht und die Partie schon entschieden. Phasenweise schien es allerdings, als würden sich die Drachen schon zu sehr auf ihrem Vorsprung ausruhen.

Vor allem Spaleta, den die Drachen ziehen ließen, da man ihm mangelnden Kampfgeist attestierte, war bemüht mit hunderprozentigem Einsatz die Eisenstädter an dieser Entscheidung zweifeln zu lassen. Er legte mit 24 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double hin - spielte dabei aber auch 40 Minuten durch. Bei den Dragonz setzte man dagegen auf die Philosophie der tiefen Bank und rotierte laufend. Gleich neun Drachen bekamen dabei über zehn Minuten Spielzeit. Entsprechend verteilt waren daher auch die Punkte auf die einzelnen Spieler.

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Wenig anzufangen wusste mit dieser Spielzeit leider Aristide Boya. Der langzeitverletzte Center fand bisher weder offensiv noch defensiv so richtig zurück ins Spiel und holte nur vier Punkte und vier Rebounds in 16 Minuten - darunter aber auch ein ansehnlicher Dunk des 2,14 Meter langen Kameruners und Publikumslieblings.

„Guter Anfang mit viel Energie heute. In der zweiten Hälfte haben wir leider ein bisschen nachgelassen, aber ich denke trotzdem verdient gewonnen“, bilanziert Guard Valentin Pasterk nach der Partie.

Noch zweimal spielen, dann stehen die Play-offs vor der Tür

Der Fokus liegt nun bereits auf der letzten Doppelrunde, die am Wochenende ins Haus steht. Am Donnerstag um 18 Uhr empfängt der BBC Nord den BC Vienna im Allsportzentrum (18 Uhr). Bei der Wundertüte aus der Bundeshauptstadt kann alles drin sein, vom Blowout-Sieg bis zur Niederlage, wenn die Wiener ihre PS zur Abwechslung auch auf den Boden bekommen.

Dragonz ließen gegen die Panthers nichts anbrennen

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Am Sonntag folgt dann das Auswärtsmatch gegen St. Pölten (17.30 Uhr). Die Niederösterreicher hätten sich heute defnitiv mehr erwartet, mit gerade einmal sechs Siegen in der ganzen bisherigen Saison sind die Play-offs außer Reichweite. Man darf aber davon ausgehen, dass der SKN noch einmal alles in die Waagschale werfen wird, um die Saison noch versöhnlich ausklingen zu lassne.