Dragonz verkauften sich bei Niederlage gegen die Bulls teuer

Basketball Superliga

Auch 30 Punkte von Point Guard Austen Awosika reichten nicht für einen Sieg gegen die starken Kapfenberger Bulls. Billig verschenkten die BBC Nord Dragonz die zwei Punkte aber nicht.

Von Von Peter Wagentristl

Austen Awosika erwischte einen bärenstarken Tag gegen die Bullen - für den Sieg reichte es trotzdem nicht.

Austen Awosika erwischte einen bärenstarken Tag gegen die Bullen - für den Sieg reichte es trotzdem nicht.

© BVZ/Archiv, Peter Wagentristl

Zum Auftakt der Qualifikationsrunde trafen die BBC Nord Dragonz aus der Landeshauptstadt auswärts auf die Kapfenberg Bulls. Was nicht zu erwarten war: zu Beginn gaben die Burgenländer den Ton an. Gegen Ende des ersten Viertels erfingen sich die Gastgeber aber und führten zum ersten Buzzer mit 24:23.

Das zweite und vor allem dritte Viertel lief dann schon eher dem Verlauf des Grunddurchgangs entsprechend und bauten vor den letzten zehn Spielminuten die Führung auf solide 19 Punkte aus. Für die Zuschauer war das Match jedenfalls eine Freude, beide Teams zeigten feurigen Offensiv-Basketball. Bei den Dragonz warf sich vor allem Point Guard Austen Awosika ins Zeug und hielt das Match für die Burgenländer offen. Der US-Amerikaner steuerte mit 30 Punkten ein Drittel des Eisenstädter Scores bei.

Im letzten Viertel bewiesen die Dragonz schließlich Herz, ließen bis zum Schluss nicht locker und beendeten das Match versöhnlich mit 29:20 im letzten Viertel. An der 90:100-Niederlage aber auch das späte Aufbäumen nichts mehr.

Jambor: „Leistungskurve zeigt nach oben“

„Wir haben sehr ordentlich gespielt“, ist Headcoach Felix Jambor trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Im dritten Viertel haben sie einfach sehr gut gespielt und wir haben ein paar offene Würfe liegengelassen. Unsere Leistungskurve zeigt aber in die richtige Richtung und wir können mit Zuversicht in die nächsten Spiele gehen.“

Das nächste Match ist dabei entscheidendes: Jambor gab vor Beginn der heißen Phase der Saison vier Siege als Ziel aus. Zwei davon sind gegen die Vienna Timberwolves einkalkuliert, die als nächste Gegner am Spielplan stehen. „Gegen die Timberwolves wollen wir es besser machen“, verspricht auch Youngster Dogus Demirel, der sich diese Saison zum Stammspieler mauserte.

Am Freitag empfangen die Drachen zuhause im Allsportzentrum die direkten Konkurrenten aus Wien, bevor die schwer taumelnden, aber vermeintlich stärkeren Wiener vom BC GGMT am Sonntag in Eisenstadt gastieren. Gegen beide setzte es zuletzt Niederlagen - ein Erfolg ist aber beidemal durchaus im Bereich des Möglichen.