Eisenstadt Dragonz erkämpfen Platz zehn zurück
Basketball Superliga
Im letzten Heimmatch holten die Eisenstadt Dragonz den langersehnten dritten Saisonsieg und übernahmen Platz zehn.
Gegen die Panthers Fürstenfeld durfte Sead Hadzifejzovic endlich wieder jubeln und zeigte einen Dunk aus einem Fast Break - für ihn ein eher ungewöhnlicher Move.
© BVZ/Wagentristl
Endlich wieder Jubelstimmung im Eisenstädter Allsportzentrum! Die Eisenstadt Dragonz besiegten im letzten Heimmatch der Saison die Fürstenfeld Panthers mit 91:81. In einem attraktiven Match waren die Eisenstädter von Anfang an die bessere Mannschaft und führten verdient über 37 Spielminuten.
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„Wir waren in der Offense wieder super und haben 91 Punkte geholt“, sieht Dogus Demirel Licht und Schatten: „Das Problem liegt eher in der Defense, wir lassen den Gegner zu leicht scoren - etwa im Umschaltspiel oder durch Defensiv-Rebounds.“ Der 21-jährige Eisenstädter schnappte elf Rebounds und schrieb acht Punkte an.
„Es war ein unglaublich wichtiger Sieg - wir wollen auf keinen Fall als Letzter die Saison beenden. Unser Ziel ist es, gegen St. Pölten zu gewinnen und die Saison mit zwei Siegen in Folge ausklingen zu lassen“, so Demirel.
Point Guard Hahn waltete seines Amtes
Der MVP der Drachen war diesmal eindeutig Lukas Hahn. Der Point Guard servierte elf Assists und garnierte das Double-Double mit 16 Punkten. Sead Hadzifejzovic steuerte 16 Punkte in 23:35 Minuten bei. Eine seiner besseren Leistungen zeigte auch Justin Edwards. Der Euroleague-Veteran lieferte elf Punkte, fünf Rebounds und sechs Assists.

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Relativierend muss allerdings erwähnt werden, dass wegen Personalmangels fünf Panthers über 31 Minuten am Platz stehen mussten. Bei Eisenstadt spielte niemand länger als 27 Minuten. Das schmälert den Erfolg der Burgenländer aber kaum; Leistung und Kampfgeist lassen Fans durchaus mit Zuversicht in die Sommerpause gehen.
Zuvor wird es aber noch einmal spannend in der Superliga. Im letzten Match könnten sich die Panthers indirekt revanchieren und den Eisenstädtern doch noch den letzten Tabellenplatz umhängen. Wenn die Drachen auswärts gegen den SKN St. Pölten (Samstag, 19 Uhr) verlieren und Fürstenfeld Gmunden besiegt, würden die Burgenländer doch noch die Saison als Letzter beenden. Die Chancen für einen Auswärtssieg in Niederösterreich stehen nicht schlecht. Die Panthers dagegen stehen mit Gmunden einem Viertelfinal-Fixstarter gegenüber. Genau das könnte den Steirern aber auch einen Vorteil bringen, sollten die Swans lieber ihre Top-Spieler schonen statt mit einem Sieg in die Play-offs zu starten. Es bleibt also spannend im Kampf um Platz zehn.

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Schlechte Nachrichten von den Ladyz
In den letzten Wochen haben die Herren eher für lange Gesichter und die Damen für erfreuliche Meldungen gesorgt. In den vergangenen Tagen war es dann umgekehrt: Während die Männer endlich wieder siegten, beendeten die Dragonz Ladyz ihre Saison in der Zweiten Bundesliga frühzeitig und lassen die letzten beiden Matches der Saison ausfallen. „Im Laufe der Saison haben sich mehrere Spielerinnen entschieden, nicht weiterzumachen. In Kombination mit Verletzungen und Überschneidungen mit dem U19-Team hat dies den Kader stark beeinträchtigt“, begründet der Verein das Aus. Wie es weitergeht, scheint aktuell unklar.