Eisenstädter Drachen nach dem Grunddurchgang relativ zufrieden

Basketball Superliga

Ohne beide angestammten Point Guards, ohne Center Hadzifejzovic, dafür mit zwei Comebackern und vier jungen Burgenländern war für Eisenstadt im letzten Match des Grunddurchgangs nichts zu holen. Am 7. März startet für die Dragonz die heiße Phase der Superliga.

Von Von Peter Wagentristl

Youngster Konstantin Sauer nutzte seine Einsatzminuten um bei Coaches und Vorstand einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

Youngster Konstantin Sauer nutzte seine Einsatzminuten um bei Coaches und Vorstand einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

© BVZ/Wagentristl

Besonders feierlich war der Abschluss des Grunddurchgangs für die BBC Nord Dragonz nicht gerade. Das lag nicht zuletzt daran, dass fast die gesamte Starting Five im Lazarett war: Neben dem länger verletzten Rayshawn Mart fielen gegen den SKN St. Pölten Sead Hadzifejzovic, Lukas Hahn, Jalen Green und Sebastian Kunc aus.

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Eisenstädter Drachen nach dem Grunddurchgang relativ zufrieden
Aristide Boya schlüpfte nach langer Verletzungspause wieder ins Dragonz-Dress.

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Lenny Grafl

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Lukas Knor

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Dogus Demirel

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Austen Awosika

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Valentin Pasterk

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Emilio Banic

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Daher mussten die beiden Comeback-Drachen, Austen Awosika und Aristide Boya, umso mehr rackern. Unterstützung bekamen sie auch von den jungen Burgenländern des BBC Nord. Ein Extra-Lob von General Manager Roland Knor gab es für Konstantin Sauer: „Seine Performance ist extrem hervorzuheben. Er ist ein Vorbild für alle Jungen mit weniger Spielzeit. Wenn der Coach ihn auf den Platz schickt, liefert er.“

Das Spiel selbst wollen die Drachen - zurecht - schnell abhaken. Die 94:69-Niederlage zeichnete sich bereits beim 22:8 im ersten Viertel ab. Daran änderte sich auch im Verlauf des Matches nichts mehr, auch wenn Awosika sich mit 21 Punkten, 6 Assists und 4 Rebounds als würdiger Ersatz für Rayshawn Mart präsentierte. Boya konnte mit 6 Punkten und 5 Rebounds Hadzifejzovic zwar nicht ersetzten - aber immerhin hielt das mehrmals schwer verletzte Knie beim Comeback ohne Zwicken.

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Gespielt wurde übrigens in Eisenstadt, nachdem die Sporthalle in St. Pölten nach den Hochwassern im Vorjahr noch immer nicht bespielbar ist und auch das Ausweichquartier des SKN in Herzogenburg nicht verfügbar war.

Positive Zwischenbilanz nach neun Siegen und elf Niederlagen

Die BBC Nord Dragonz liegen damit nach dem Grunddurchgang auf Platz sieben - und damit genau außerhalb der Platzierungsrunde. Die Eisenstädter müssen daher für ein mögliches Play-Off-Ticket den Umweg über die Qualifikationsrunde nehmen. Dort sind die Drachen nun haushoher Favorit, nach dem Grunddurchgang waren es sechs Punkte Vorsprung auf die achtplatzierten Kapfenberger, nach der Punkteteilung sind es nun drei.

Die verpasste direkte Qualifikation, das der Vorstand vor dem Saisonstart als klares Saisonziel ausgegeben hat, „schmerzt natürlich“, betont Knor. Der Schmerz hält sich allerdings in Grenzen: „Wenn wir auf die vergangenen zwei Saisonen blicken, überwiegt die Demut.“ Aus den vergangenen Niederlagen habe man gelernt und die richtigen Schlüsse gezogen.

Eisenstädter Drachen nach dem Grunddurchgang relativ zufrieden

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Für die Erfahrung gibt es keine Abkürzung. Leitspruch von General Manager Roland Knor.

Als Top-Qualifizierter in die Zwischenrunde zu gehen „muss man als Zwischenerfolg werten“, ist Knor zufrieden, wenn auch nicht euphorisch. „Man darf nicht vergessen: das ist erst unsere dritte Saison.“

Ab 7. März wird es ernst

Die Dragonz haben nun eine längere Pause vor sich, bis zum ersten Match der Qualifikationsrunde am 7. März haben die Drachen Zeit zum Regenerieren - was angesichts der Lazarett-Situation auch dringend nötig ist. „Die Pause tut gut. Durch das Freilos in Runde eins haben wir nun viel Zeit, kleine Wehwehchen und Krankheiten auszukurieren“, so der oberste Drache.

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Am 7. März geht es auswärts gegen den BC Vienna in die Bundeshauptstadt. Die Wiener sind heuer ein Überaschungsei, bei dem sowohl Bauchflecke gegen Underdogs wie auch Sensationssiege gegen Titelanwärter drin sein können. Personell ist der ehemalige Liga-Krösus jedenfalls bärenstark und hat mit Mike Coffin auch einen ausgefuchsten Coach an der Seitenlinie. „Sie sind ein sehr unguter Gegner. Die muss man ernst nehmen“, warnt Knor.

Die Drachen wollen sich gegen Wien „mit vollem Kader auf die Stärken konzentrieren. Konstant, konzentriert und geduldig den Gameplan exekutieren“, so die Devise des Teams für die heiße Phase der Liga.