Gunners zeigten in Gmunden Play-off-Reife
Basketball Superliga
Oberwarts Basketballer schweben weiter auf der Erfolgswelle. Nach dem Sieg gegen Traiskirchen zwangen die Oberwarter auch Gmunden in die Knie und behielten die Tabellenführung.
Durchgesetzt! Magdy Abou-Ahmed und die Oberwart Gunners tankten sich einmal mehr durch die gegnerischen Abwehrreihen.
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Oberwarts Basketballer brillieren weiter. Am Wochenende gab es für die Korbjäger wieder einmal zwei Siege. Nach dem 72:69 gegen Traiskirchen holten Käferle und Co. am Sonntag auch in Gmunden einen Sieg. Beide Spiele waren von enormer Intensität und Emotion geprägt, am Ende gingen die Oberwarter zweimal als Sieger hervor. Vor allen in Gmunden zeigte man sich gut in Schuss für die bevorstehenden Play-offs. Die Gunners legten am Traunsee mächtig los und erspielten sich gleich einmal einen 10:0-Vorsprung.
Nach und nach kamen auch die Schwäne besser ins Spiel und erzielten rasch den Ausgleich. Nach dem ersten Viertel stand es 15:15. In Abschnitt zwei hatte nun Gmunden die besseren Karten. Daniel Friedrich und Co. zogen auf elf Zähler davon. Oberwart-Headcoach Matthew Otten fand in den Katakomben aber wohl die passenden Worte, denn im dritten Abschnitt geigten die Gunners nun so richtig auf. Vor allem Robert Allen, der insgesamt 33 Punkte erzielte, lief zur Höchstform auf. Oberwart entschied allein den dritten Spielabschnitt mit 25:6 für sich und legte damit den Grundstein für den Sieg. In der Schlussphase wurde es nach einer Dreier-Serie von Devon Cooper (Gmunden) noch einmal kurz spannend, spätestens mit einem massiven Dunk von Edi Patekar schlug das Pendel aber zugunsten der Gunners aus.
Patekar freute sich nach dem Sieg ungemein und stellte klar: „Wie wir nach der Pause zurückgekommen sind, war großartig. Genauso müssen wir in die Play-offs gehen. Das war eine sehr gute Teamleistung, auch wenn wir in der ersten Halbzeit ein bisschen Probleme gehabt haben.“ Matthew Otten sprach von einem schwierigen Auswärtsspiel, aber einer optimalen Standortbestimmung: „In der zweiten Halbzeit hatten wir den richtigen Fokus, um besser zu verteidigen. Das war eine großartige Reaktion meines Teams. Wir haben jedoch noch viele Fehler gemacht, daran werden wir arbeiten.“
Für die Oberwarter geht es nun als Tabellenführer in die letzten beide Spiele der Platzierungsrunde. Zuerst wartet Klosterneuburg, dann Wels. Bleiben die Gunners Erster, würde im Viertelfinale aller Voraussicht nach Kapfenberg warten.