Stars der ABA League zu Gast in Eisenstadt
Basketball Superliga
Gegen Klosterneuburg konnte Eisenstadt die Halbzeitführung in der Vorwoche nicht verteidigen. Der Grunddurchgang endet am Samstag gegen den BC Vienna: Zwar geht es für Eisenstadt nur noch um Ergebniskosmetik, Fans dürfen sich aber auf Basketball auf höchstem Niveau freuen. Die Wiener reisen vermutlich mit einigen ihrer Star-Spieler aus der ABA-League an.
Teilte seine Teamkollegen gut ein: Lukas Hahn waltete seines Amtes als Floor General und verteilte zu seinen acht Punkten acht Assists. Das Pick-and-Roll mit Sead Hadzifejzovic funktioniert auch heuer wieder vorzüglich.
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In der vorletzten Runde bekamen es die Dragonz am Wochenende mit den Klosterneuburg Dukes zu tun. Dass es bei den Niederösterreichern aktuell nicht so rund läuft wie vor der Verletzung von EuroLeague-Veteran Sylven Landesberg, spürten die Drachen. Bis zur Halbzeit nutzten diesen Durchhänger beim Titelkandidaten leider nur bis zur Halbzeit.
Wie so oft stemmte den Löwenanteil der Arbeit Sead Hadzifejzovic, der aktuell mit 18 Punkten und neun Rebounds im Schnitt fast standardmäßig Double-Doubles liefert. Diesmal waren es 22 Punkte, aber „nur“ sieben Rebounds. Der zweite Routinier, Neuzugang Justin Edwards kam auf zehn Punkte und sechs Rebounds. Lukas Hahn verteilte acht Assists und Kapitän Lukas Knor mit guter Defensivarbeit auf drei Steals und zwei Blocks.
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Klosterneuburgs Connor Withers stellte sie mit sechs Blocks, 21 Punkten, neun Rebounds und fünf Assists aber allen die Show und den Dragonz die Führung. Bei nur sechs Punkten im gesamten dritten Viertel ist der Fehler aber in der Offensive zu suchen. Dort lief außer dem gewohnt guten Pick-and-Roll zwischen Hadzifejzovic und Hahn wenig.
Immerhin ließen die Burgenländer das 25:6 nach der Pause nicht den Kopf hängen und fingen sich in der Schlussphase und gewann das letzte Viertel - ein schwacher Trost. Letztlich ging die Partie mit 82:69 doch recht klar an Klosterneuburg.
Chancen nur noch mathematisch
Am Samstag (19 Uhr) steht für die Dragonz das letzte Match des Grunddurchgangs am Kalender. Beim Heimspiel gegen den BC Vienna erwarten die Fans in Eisenstadt nicht nur einige ABA-League-Spieler, sondern auch hochmotvierte Drachen.

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Die Wiener spielen heuer erstmals in der zweitstärksten internationalen Liga in Europa und haben heuer sonst Kaliber wie Roter Stern Belgrad oder Olympiakos Piräus als Gegenüber. Freilich werden die Bundeshauptstädter voraussichtlich nicht mit ihren Stars Souley Boum und Gregor Glas aufs Land fahren. Wenn sie auf Nummer sicher gehen wollen, könnten sie aber durchaus schwere Geschütze auffahren.
Umso erfreulicher wäre natürlich ein Sieg als Motivation für die Zwischenrunde. In der Tabelle ist noch viel Bewegung, die Auslosung könnte in der letzten Runde noch ordentlich durchgemischt werden.
Kämpfen bis zum Schluss
Eins ist aber fix: Wenn die Eisenstadt Dragonz vorletzter bleiben, müssen sie nicht mit den Fürstenfeld Panthers um den Abstieg spielen, denn Playdown steht heuer keines an. Der Einzug ins Play-Off ist für die Dragonz ein Rechenspiel und kein realistisches Szenario und alles außer dem Play-Off ist bekanntlich Statistik.
„Eh schon egal“ wird die Devise aber definitiv nicht lauten. Das Team will logischerweise möglichst jedes Spiel gewinnen - ebenso Headcoach Felix Jambor, dessen Standing im Verein nach den vielen Personalrochaden und Niederlagen bei weitem nicht so stabil ist wie in der erfolgsverwöhnten Vorsaison.