Status quo der Eisenstadt Dragonz: Es mangelt noch an Konstanz
Basketball Superliga
Gegen die Gmunden Swans spielten die Dragonz lange solide mit. Im vierten Viertel riss dann aber der Faden – 76:96.
Lukas Hahn konnte sein Comeback im Dragonz-Dress nicht mit einem Sieg feiern.
© BVZ/Max
Mit der Rückkehr von Lukas Hahn von PSA Napoli aus der italienischen Serie B ist das Pick-and-Roll-Duo mit Sead Hadzifejzovic wieder vereint. In ihrer ersten Partie nach der Wiedervereinigung, am Feiertag auswärts gegen die Gmunden Swans, harmonierten die beiden Veteranen schon solide. Nahtlos anknüpfen konnten die Dragonz deswegen gegen hartnäckig verteidigende Gmundener aber nicht. Auch, weil der nicht ganz fitte Bosnier nur auf 14 Spielminuten kam.
Zu Beginn lief es für Eisenstadt jedenfalls wie am Schnürchen. Nach vier Minuten lagen die Dragonz mit 11:4 in Führung. Generell zeigten sie gegen die Titelanwärter aus Oberösterreich feines Teambasketball.
Die Qualität passt, die Konstanz nicht
Allerdings hielten die Eisenstädter einmal mehr das hohe Niveau nicht über vier, sondern nur über drei Viertel aufrecht. Zur Halbzeit war die Partie mit 44:45 noch völlig ausgeglichen. Auch im dritten Viertel lieferten sich Schwäne und Drachen ein Duell auf Augenhöhe.
Im Schlussviertel machten die abgebrühten Gastgeber dann den Sack zu. Mit 29:15 im Schlussabschnitt ist gegen die Oberösterreicher kein Sieg zu holen.
Gmundens Top-Duo an diesem Tag schrieb gemeinsam stolze 54 Punkte an. Jerome Hunter knackte die 30er Marke, Larry Wise kam auf 24 Punkte.
Bei den Burgenländern konnte kein Spieler mit hohem Score herausstechen. Hahn kam, wie auch Scharfschütze Csaba Fazekas, auf 13 Punkte. Dazu kam allerdings nur ein Assist - für den Point Guard, der in dieser Statistik in der Vorsaison lange in den Top-Drei der Liga aufschien, doch eher ungewöhnlich.
Die Pässe verteilte stattdessen Isaiah Amato, der mit einem gestandenen Point Guard als Rückhalt elf Punkte, fünf Assists und drei Steals erarbeitete und sicherer wirkte als in einigen Matches zuvor.
„Am Schluss gelang noch ein wenig Ergebniskorrektur. Die Partie endete schließlich mit einer, dem Spielverlauf nach jedenfalls zu hohen, 76:94 -Niederlage“, resümieren Hahn und Drachen.
Langsam sollten Siege her
Am Samstag haben die Dragonz zuhause gegen die nächsten Oberösterreicher die Chance auf den dringend nötigen zweiten Saisonsieg. Die Flyers Wels, aktuell Tabellendritte, werden es den Eisenstädtern aber keineswegs leicht machen. Tip-off im Allsportzentrum ist um 18 Uhr.
Die Eisenstädter erhoffen sich nach dem Auswärts-Match vor 1.300 Gmunden Fans nun ebenfalls lautstarken Support auf der Heimtribüne in Eisenstadt.