Titel zum Greifen nahe! Gunners gewinnen auch zweites Finalspiel

Basketball Superliga

Die Oberwart Gunners haben nachgelegt und auch das zweite Spiel der Finalserie gegen Kapfenberg gewonnen. Damit fehlt nur mehr ein Sieg – und die Gunners wären zum dritten Mal in Folge österreichischer Meister.

Von BVZ Redaktion

2:0! Horst Leitner jubelt, sein Team siegte auch im zweiten Finalspiel.

2:0! Horst Leitner jubelt, sein Team siegte auch im zweiten Finalspiel.

© © Basketball Austria/Thomas Werchota, Thomas Werchota

Draußen war´s heiß, drinnen ebenso. Die Sporthalle Oberwart kochte vorm zweiten Finalspiel der Gunners gegen die Kapfenberg Bulls am Pfingstmontag. Und die zahlreichen Fans sahen einen guten Start der Gunners, die zuvor das erste Finalspiel gewannen. Ian Martinez brachte Oberwart in Führung, danach bekamen die Gunners die volle Intensität der Bulls zu spüren. Die Kapfenberger schenkten Oberwart nichts und gingen in Führung. In Folge verlief das Spiel auf Augenhöhe – Kapfenberg punktete, Oberwart antwortete und umgekehrt. Der Stand nach dem ersten Viertel: 19:15 für die Gäste. Im zweiten Abschnitt drehte Oberwart den Spieß um und führte 44:36.

Doch dann zogen wieder die Steirer davon, entschieden das dritte Viertel klar für sich und führten Minuten vor dem Schluss mit 66:60. Alles roch nach Serienausgleich, doch Oberwart bewies Moral. Glenn Taylor mit Freiwürfen und Ian Martinez mit einem Steal stellten Sekunden vor Schluss auf 77:76. Deante Johnson machte mit zwei versenkten Freiwürfen den Deckel zum 79:76 drauf.

Die Gunners machten damit einen großen Schritt zum dritten Meistertitel in Serie. Einen Sieg braucht es noch, um sich am Ende erneut zum Champion des österreichischen Basketball zu küren. Am Samstag (18 Uhr) hat man in Kapfenberg Matchball, gelingt dort kein Sieg, bleiben immer noch zwei Möglichkeiten: am 4. Juni in Oberwart oder am 6. Juni in der Steiermark.

Headcoach Horst Leitner zeigte sich nach dem Spiel stolz: „Die Mannschaft hat großartig gekämpft und verdient gewonnen.“ Kapitän Sebastian Käferle analysierte: „Es war ein sehr harter Fight, am Ende haben wir unseren Flow wieder gefunden, Rebounds geholt und verdient gewonnen.“