Blackbirds feierten Premierensieg im neuen Jahr

Basketball Zweite Liga

Die Blackbirds konnten im Duell mit den Upper Austrian Ballers den ersten Sieg des neuen Jahres einfahren. Der Grundstein für den Premierenerfolg wurde in Halbzeit eins gelegt. Noch dazu gab man mit dem Sieg die Rote Laterne an Rapid ab.

Von Von Max Wiesler

Erster Sieg für die Blackbirds im Jahr 2026.

Erster Sieg für die Blackbirds im Jahr 2026.

© © Basketball Austria / M.Tobisch, © Basketball Austria / Markus Tobisch

Für die Güssing Blackbirds gab es am letzten Wochenende wieder einmal ein Erfolgserlebnis. Nach fünf Niederlagen in Folge gegen fünf Top-Teams der Liga nahm sich die Mannschaft im Duell mit Nachzügler Upper Austrian Ballers einiges vor und konnte die Erwartungen erfüllen. Jozsef Molnars Mannschaft agierte von Beginn an engagiert und warf sich nach dem ersten Viertel eine 6-Punkte-Führung heraus. Im zweiten Abschnitt bauten die Südburgenländer den Vorsprung kontinuierlich aus und führten schon zur Halbzeit mit 17 Punkten. „Der Auftritt in der ersten Halbzeit war sehr gut“, strahlte Bernhard Koch nach dem wichtigen Sieg. In der zweiten Halbzeit leckten die Oberösterreicher Blut, konnten den Vorsprung aber nicht mehr gefährden und mussten eine 79:67-Niederlage einstecken.

Koch war nach dem Erfolg stolz auf sein Team: „Nach so langer Zeit tut es gut, wieder zu gewinnen. Bis auf einen kurzen Hänger in der zweiten Halbzeit waren wir sehr dominant.“ Besonders stark agierte Martin Sömenek, der nicht nur 27 Punkte (Bestwert) warf, sondern auch zwölf Rebounds aus der Luft pflückte. Auch Christoph Astl war am Rebound zweistellig, holte sich zehn Bälle.

Für die Blackbirds geht es jetzt mit frischem Schwung zum Auswärtsspiel gegen Rapid, den neuen Letzten der Gruppe Ost. Die Blackbirds machten durch den Sieg einen Platz gut und sind nun Siebenter. Mit einem Auswärtssieg bei Rapid setzt man sich weiter ab. Ein Erfolg ist auch das Ziel, wie Koch erklärt: „Wir haben in der Hinrunde gegen Rapid verloren, das wollen wir gutmachen und uns revanchieren.“